11.07.2018


In Berlin steht jetzt ein Modell der "Berlin"


Patenschaften sind nicht nur für Besatzungen der Marineeinheiten wichtig. Eine Delegation des Einsatzgruppenversorgers "Berlin" besuchte gerade die Haupt- und Patenstadt.


„Berlin“-Kommandant Sven Hikele (r.) und der nebenamtliche Patenschaftsoffizier Michael Schulz-Maaz mit der Patenschaftsurkunde aus dem Jahr 2001.   WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

"Berlin"-Kommandant Sven Hikele (r.) und der nebenamtliche Patenschaftsoffizier Michael Schulz-Maaz mit der Patenschaftsurkunde aus dem Jahr 2001. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Es waren ereignisreiche Tage in der Bundeshauptstadt für die Delegation der „Berlin“. Offizielle Termine und Besichtigungen, zum Beispiel auf dem Olympiagelände und ehemaligen Flughafen Tempelhof, wechselten sich ab.

„Die Hälfte der Soldaten war zum ersten Mal mit beim Patenschaftsbesuch - und alle waren sehr angetan“, fasst Fregattenkapitän Sven Hikele seine Eindrücke zusammen. Der Kommandant freut sich: „Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hat uns versprochen, noch in diesem Sommer unser Schiff zu besuchen.“

Ein Höhepunkt des Besuchs in Berlin sei die Teilnahme am „Hoffest“ des Roten Rathauses gewesen, an dem bis zu 3000 Gäste teilnehmen, so Hikele. Im Rathaus selbst wurde dabei in Anwesenheit der „Berlin“-Delegation ein Modell des Einsatzgruppenversorgers übergeben. „Es ist beeindruckend, wie unsere kleine Gruppe dort wahrgenommen wird. Im vergangenen Jahr wurden wir zum Beispiel vom Regierenden Bürgermeister als Erste begrüßt - neben dem Bürgermeister der Patenstadt Los Angeles. Das ist schon ein schönes Zeichen der Wertschätzung.“

Sven Hikele weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr Patenschaften abhängig sind von den handelnden Personen. Auf beiden Seiten. „Auf dem Schwesterschiff Frankfurt am Main kannte ich stets ein sehr herzliches Patenschaftsverhältnis. Mit Berlin hingegen habe ich das anfangs als sehr förmlich erlebt.“ In der Bundeshauptstadt seien alle Offiziellen eben ganz anders eingespannt. Gemeinsam mit dem nebenamtlichen Patenschaftsoffizier, Kapitänleutnant Michael Schulz-Maaz, und den Ansprechpartnern in Berlin habe man erfolgreich einen anderen Weg eingeschlagen, so der Kommandant. „Jetzt treffen wir beim Patenschaftsbesuch Freunde - und nicht nur Honorationen.“

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Mittwoch, 11. Juli 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.