11.07.2018


Hürde für Pflegehilfsmittel aus dem Weg geräumt


In vielen Fällen reicht nur noch die Empfehlung des Medizinischen Dienstes. Für Betroffene und Angehörige ist das eine erhebliche Entlastung.


Auch Pflegebetten zählen zu den technischen Pflegehilfsmitteln, die die Pflege erheblich erleichtern und für die die Pflegekassen deshalb Kosten übernehmen.    DPA-Foto:    Pedersen

Auch Pflegebetten zählen zu den technischen Pflegehilfsmitteln, die die Pflege erheblich erleichtern und für die die Pflegekassen deshalb Kosten übernehmen. DPA-Foto: Pedersen

 

Wilhelmshaven/gb -  - Ob das Hausnotruf-System für den allein in seiner Wohnung Lebenden, der Duschstuhl oder das besondere Kissen, um den Pflegebedürftigen sicher zu betten oder vor Schmerzen zu bewahren: Pflegehilfsmittel können Angehörigen die Pflege erleichtern und vielen, die nur ein wenig Unterstützung brauchen, die Selbstständigkeit bewahren helfen.

Deshalb haben Menschen mit anerkannter Pflegebedürftigkeit (Paragraf 40 Sozialgesetzbuch XI) auch Anspruch auf finanzielle Unterstützung für die Kosten der Pflegehilfsmittel. Gleiches gilt für Menschen, mit einer Behinderung oder einer drohenden Behinderung. Wenn benötigte Pflegehilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung oder anderen Leistungsträgern zu leisten sind, werden die Kosten ganz oder teilweise von der Pflegekasse übernommen.

Doch der Weg, um an Kostenersrattungen zu gelangen, ist nicht immer einfach. Wer für welche Kosten aufkommt, ist eine Frage von feinen gesetzlichen Unterscheidungen,. Da gibt es Hilfsmittel, für die in der Regel die Krankenkasse zuständig ist. Sie sollen den Erfolg einer Krankenbehandlung sichern oder einer drohenden Behinderung vorbeugen oder eine Behinderung ausgleichen. Inkontinenzartikel fallen in diese Kategorie ebenso wie Kompressionsstrümpfe oder auch Rollatoren. Und es gibt Pflegehilfsmittel, für die die Pflegekasse der richtige Ansprechpartner ist. Sie dienen dazu, die Pflege zu erleichtern, Beschwerden des Pflegebedürftigen zu lindern oder ihm eine selbständigere Lebensführung zu ermöglichen. In dieser Kategorie wird noch zwischen technischen Pflegehilfsmittel wie dem Pflegebett und den zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel wie der Betteinlage, dem Desinfektionsmittel und den Einmalhandschuhen unterschieden.

Mehr Informationen unter anderem im SoVD-Beratungszentrum, Marktstraße 16 unter Tel. 04421/24467 oder unter info@sovd-wilhelmshaven.de

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Mittwoch, 11. Juli 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.