23.04.2018


Heimkehr nach 190 Schultagen unter Segeln


Vor 25 Jahren startete in Wilhelmshaven zum ersten Mal das "Segelnde Klassenzimmer" der Lietz-Schule auf Spiekeroog. Jetzt endete der diesjährige Jubiläumstörn am Bontekai.


Schulschluss mit Abschiedsschmerz: Für 30 Schüler endete Sonnabend  am Bontekai die „High Seas High School“ .     WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Schulschluss mit Abschiedsschmerz: Für 30 Schüler endete Sonnabend am Bontekai die „High Seas High School“ . WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Stephan Giesers

Wilhelmshaven - Eine Schulklasse unter Segeln: Sie hat den Atlantik überquert und 13000 Seemeilen in 190 Tagen zurückgelegt. Keine Handys, kein Internet, stattdessen seemännische Wache bei Tag und Nacht, Landgänge in der Karibik, enge Kabinen und Unterricht auf hoher See.

Von den gemeinsamen Abenteuern und Erfahrungen, die 30 Jungen und Mädchen aus ganz Deutschland auf dem Traditionssegler „Roald Amundsen“ gesammelt haben, lässt sich wohl ein ganzes Leben lang zehren. Vor knapp sieben Monaten sind sie in Kiel losgesegelt. Am Sonnabend nun die Rückkehr nach Norddeutschland. Braungebrannt und zusammengeschweißt als Team. Und so endet für sie in Wilhelmshaven die „High Seas High School - Das segelnde Klassenzimmer des Hermann-Lietz-Internats auf Spiekeroog“.

Am Kurs hat sich in 25 Jahren nichts geändert. Er führt über Frankreich, Portugal und einen Zwischenstopp auf den Kanaren über den Atlantik und in die Karibik nach Panama, Costa Rica, Kuba und die Bahamas, dann über England zurück nach Norddeutschland.