25.02.2019


"Habe hier an Bord hochmotivierte Soldaten erlebt"


SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller, Mitglied im Verteidigungsausschuss, war bei der Verlegungsfahrt der "Baden-Württemberg" mit dabei. Im WZ-Gespräch schildert sie ihre Eindrücke.


Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller im Gespräch mit Fregattenkapitän Marc Regge, dem Leitenden Schiffsingenieur der Besatzung „Alpha“ .  WZ-Foto:    Halama

Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller im Gespräch mit Fregattenkapitän Marc Regge, dem Leitenden Schiffsingenieur der Besatzung "Alpha". WZ-Foto: Halama

 

Von Michael Halama

WZ: Frau Möller, Sie sind das erste Mal auf einer Fregatte F 125 mitgefahren. Was ist Ihr Eindruck von dieser neuen Klasse?

Siemtje Möller: Es ist ein aufgeräumtes, gut strukturiertes und sehr geräumiges Schiff.

Man merkt den Generationensprung im Vergleich zu den älteren Einheiten der Marine.

WZ: Nun lässt die Indienststellung des Typschiffs „Baden-Württemberg“ weiter auf sich warten. Was sind die Hauptgründe für die anhaltenden Verzögerungen für eine Übernahme durch die Marine?

Möller: Es gibt noch mehrere große Baustellen. Ganz vorn die immer noch fehlende Dokumentation, das System-Handbuch, das die Industrie liefern muss. Gelöst ist aktuell wohl das Problem mit der IFF-Anlage (für die Freund-Feind-Erkennung, Anm. d. Red.). Noch nicht gelöst sind die Kurzschlüsse durch Spannungsspitzen im Bordnetz, ausgelöst durch den 127-Millimeter-Geschützturm. Was auf jeden Fall noch länger dauern wird, ist die Fehlerbeseitigung bei der Anlage für Elektronische Kampfführung. Hier sind wir aber auf gutem Weg mit einer vertraglichen Lösung - und ich bin guter Dinge, dass wir dem finanziellen Mehrbedarf für die Hard- und Softwarenachrüstung für die Eloka- Anlage im Parlament zustimmen werden. 

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 25. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.