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11.01.2019


Gründungsimpuls immer neu belebt


Zwei historische Daten begleiten die Volkshochschule Wilhelmshaven durch das erste Semester: 150 Jahre Wilhelmshaven und 100 Jahre VHS. Das spiegelt sich auch im Programm wider.


Stellten das neue VHS-Programm vor: Diana Bogdanski, Werner Sabisch, Tim Tjettmers und Monika Pellenz (v.li.).   WZ-Foto:    Ga-Jü

Stellten das neue VHS-Programm vor: Diana Bogdanski, Werner Sabisch, Tim Tjettmers und Monika Pellenz (v.li.). WZ-Foto: Ga-Jü

 

Von Lutz Rector
Wilhelmshaven - Die Statistik kann sich sehen lassen: Im Jahr 2017 hatte die Volkshochschule (VHS) Wilhelmshaven mit gut 14.000 die höchste Teilnehmerzahl ihrer Geschichte. Eine Auswertung für 2018 gibt es noch nicht, doch Werner Sabisch ist als Geschäftsführer guter Dinge, dass die Resonanz ähnlich ausgefallen ist.

Und vielleicht gelingt es sogar, im laufenden Jahr zu einer weiteren Steigerung zu kommen. Mit 722 Veranstaltungen im ersten Semester konnte das Angebot jedenfalls noch einmal um 20 erhöht werden. Das liegt auch am 150-jährigen Stadtgeburtstag, den die VHS mit eigenen Aktivitäten begleitet.

Angebote zum Stadtjubiläum hat das VHS-Programm in fast allen Bereichen zu bieten, vor allem aber bei Politik und Kultur. „Hervorheben möchte ich eine spezielle Reihe des Filmclubs, die vom 4. bis 10. Februar stattfindet“, sagt Diana Bogdanski von der Programmbereichsleitung. Täglich werde eine Produktion gezeigt, meistens Dokumentationen, etwa über die Südzentrale oder die hiesige Filmgeschichte. Der Eintritt ist frei, um Spenden für den Filmclub wird gebeten.

Tim Tjettmers, unter anderem zuständig für die Sparten Politik und Gesellschaft, verweist besonders auf Vorträge des Historikers Dr. Ingo Harms, unter anderem über den Gynäkologen Dr. Heinrich Eufinger, der während der NS-Zeit für Zwangssterilisationen in Dresden verantwortlich war und nach dem Krieg in Sanderbusch tätig wurde. Auch spezielle Stadt-Spaziergänge thematisieren 150 Jahre Wilhelmshaven.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 11. Januar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.