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12.10.2016


Forschungsprojekt: Wie kommt der Plastikmüll in die Nordsee?


Plastikmüll stellt für die Tiere in Flüssen und auf See eine große Gefahr dar. Mit dem Projekt wollen die Forscher nachvollziehen, wie die Plastikteile in die Nordsee gelangen.


WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Von Bettina Martin

Wilhelmshaven - 800 kleine Holzquadrate treiben seit gestern von der ehemaligen 3. Einfahrt in Richtung Nordsee. Die Driftkörper sind Teil des Projekts „Makroplastik in der südlichen Nordsee - Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien“, welches das in Wilhelmshaven ansässige Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg initiiert hat. Bürger können aktiv mitwirken - nach dem Flaschenpostprinzip.

Die Forscher wollen nachverfolgen, wie und in welcher Menge Plastikmüll aus Flüssen in die Nordsee gelangt. Dabei beschäftigt sich das Team, bestehend aus 14 Wissenschaftlern und Doktoranden der Uni Oldenburg, mit Makroplastik, also Plastikteilchen, die größer als fünf Millimeter sind. Von dem Plastikmüll gehe eine große Gefahr für die Tierwelt im Wasser aus, erklärt Doktorandin und Meeresbiologin Rosanna Schöneich-Argent. „Die Tiere erkennen das Plastik nicht als Fremdkörper, sondern halten es für Nahrung.“ Schließlich verfangen sich zum Beispiel Vögel in Netzen oder Schildkröten ersticken an Plastiktüten, weil sie diese für Quallen halten und fressen. Mithilfe der gesammelten Daten wollen die Wissenschaftler helfen, Plastikmüll zu vermeiden und Verursacher zum Umdenken zu bringen.


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 12.10.2016
Kurzbeschreibung:

Bockhorner Rainer Hajek zieht in Bundestag ein +++ Polizei Jever stellt bei Durchsuchung größere Mengen Rauschgift sicher +++ Positive Resonanz auf Skakerrak-Ausstellung im Marinemuseum
Seitenzahl: 32
PDF Größe: 14,3 MB
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