08.05.2018


Flatterbänder sollen Vögel vom Bauplatz vertreiben


Nahe der Autobahn bei Fedderwarden entsteht bis 2020 ein Umspannwerk. Notwendige Vorarbeiten laufen bereits an. Die Baugenehmigung soll bis zum Sommer vorliegen.


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Derzeit   sind an Pflöcken auf dem Gelände nicht unweit der Burg Kniphausen­ Flatterbänder  angebracht, um Vögel zu vergrämen. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Derzeit sind an Pflöcken auf dem Gelände nicht unweit der Burg Kniphausen­ Flatterbänder angebracht, um Vögel zu vergrämen. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Maik Michalski
Wilhelmshaven - Der Stromnetzbetreiber Tennet (Sitz: Bayreuth) bereitet sich auf die Bauphase für das Umspannwerk Fedderwarden am Schafweg nahe der Burg Kniphausen vor. Der Übertragungsnetzbetreiber hofft auf die Baugenehmigung durch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg noch im zweiten Quartal dieses Jahres, wie Catherin Krukenmeyer, Referentin für Bürgerbeteiligung, auf WZ-Anfrage mitteilt.

Die Anlage bildet den Startpunkt für die geplante 380-Kilovolt-Leitung von Wilhelmshaven nach Conneforde.

Erste Vorarbeiten für die Bauphase des Umspannwerks sind bereits abgeschlossen, dazu gehörten Baugrunduntersuchungen auf dem rund 175 000 Quadratmeter großen Grundstück und die Ertüchtigung des Schafwegs als Zuwegung. Auf dem Grundstück lässt Tennet seit März Brutvögel und andere Tiere „vergrämen“. Dazu sind an Pflöcken­ Flatterbänder auf der Fläche angebracht. Die Bewegung der Bänder soll Tiere davon abhalten, sich in dem Bereich anzusiedeln.

Bereits seit 2013 führt Tennet den Dialog mit Bürgern vor Ort und informiert über das Projekt Wilhelmshaven- Conneforde. Dadurch konnten rund 70 Prozent der Hinweise aus der Bevölkerung in die Planung einbezogen werden. Das Umspannwerk wird benötigt, um den im „Engie“-Kohlekraftwerk und einen Teil des von Offshore-Windenergieanlagen produzierten Stroms in Richtung Conne­forde weiterzuleiten.