11.07.2019


Ein Ort voller Musik und Kunst


Die "Wilhelmshavener Zeitung" stellt auf ihrer Jugendseite in loser Folge Jugendzentren in Friesland und Wilhelmshaven vor. Heute: Das Jugendzentrum "Point" in der Virchowstraße.


Annemarie und  Felix Rasche kümmern sich um die Jugendlichen im Jugendzentrum „Point“.  WZ-Foto: Lübbe

Annemarie und Felix Rasche kümmern sich um die Jugendlichen im Jugendzentrum "Point". WZ-Foto: Lübbe

 

Von Juliane Minow

Woran erkennt man, dass die Renovierungsarbeiten im Jugendzentrum Point in der Virchowstraße ein voller Erfolg waren? „Es waren schon Leute hier und wollten etwas trinken, weil sie dachten, dass das hier einfach eine coole Bar ist“, erzählt die pädagogische Mitarbeiterin Annemarie Rasche schmunzelnd.

Und man kann es ihnen nicht übel nehmen: Das „Point“ ist äußerlich so ziemlich alles, was man als jung, hip und schick bezeichnen würde. Schon bevor der Besucher hereinkommt, verraten Beschriftungen auf den Säulen, was im Jugendzentrum alles los ist: Montags zum Beispiel die Gitarren-AG, dienstags trifft sich die Singgruppe, donnerstags ist „Do-it-yourself-Werkstatt“. Und wer die Räumlichkeiten betritt, dem wird auch ganz bestimmt nicht langweilig. Für Unterhaltung sorgen nicht nur Billardtisch, Tischtennis, Tischkicker und Brettspiele - es gibt auch einen Tanzsaal, ein Atelier oder ein Tonstudio. Vor allem für die kreativen Köpfe hält das citynächste und älteste Jugendzentrum in Wilhelmshaven einiges bereit.

Doch wenn auch die Äußerlichkeiten stimmen, auf die inneren Werte kommt es ja bekanntermaßen an. Und so wäre das „Point“ wohl nichts ohne die beiden Menschen dahinter, nämlich das Geschwisterpaar Annemarie und Felix Rasche. Seit 2016 arbeitet der 36-Jährige im Wilhelmshavener Jugendzentrum, seine Schwester kam im Februar vergangenen Jahres dazu. Ursprünglich kommen die gebürtigen Ostfriesen aus dem Bereich Musik, haben in Holland Popdesign studiert. Über sein Abschlussprojekt ist Felix Rasche der Jugendarbeit näher gekommen: „Da habe ich im Pferdestall in Schortens ein Minifestival für Jugendliche organisiert“, erzählt er. Auch vorher habe er viel im Bereich Jugendarbeit zu tun gehabt, war auch in der Jugendherberge Neuharlingersiel.

Annemarie Rasche hat nach ihrem Studium in Holland auch noch Designpädagogik in Vechta studiert, danach zunächst in einem Familienzentrum gearbeitet, wollte immer in die Kinder- und Jugendarbeit: „Es liegt mir einfach, mit Jugendlichen kreativ zu arbeiten“, sagt sie.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 11. Juli 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.