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07.12.2017


Eichen machen Frühstücksplatz sichtbar


Das Fleckchen war früher Ausflugsziel des Oldenburgischen Großherzogs. "Upjever lieb ich!" erinnert mit einer Pflanzaktion an die historische Nutzung


Am Mittwoch pflanzten (von links) Oberst Oliver Walter, Carsten-Friedrich Streufert, SPD-MdB Siemtje Möller und Ruth Liebich insgesamt 13 Eichen-Schößlinge auf dem früheren Frühstücksplatz des Oldenburgischen Großherzogs.     WZ-Foto:    Grabhorn

Am Mittwoch pflanzten (von links) Oberst Oliver Walter, Carsten-Friedrich Streufert, SPD-MdB Siemtje Möller und Ruth Liebich insgesamt 13 Eichen-Schößlinge auf dem früheren Frühstücksplatz des Oldenburgischen Großherzogs. WZ-Foto: Grabhorn

So in etwa muss man sich das Geschehen auf dem Frühstücksplatz vorstellen. Dieses Foto  zeigt den Upjeverschen Jagdclub um 1905 mit Förster Hayessen. Der Platz war  damals mit starken Tannen umgeben.  Foto:    Archiv Streufert/P

So in etwa muss man sich das Geschehen auf dem Frühstücksplatz vorstellen. Dieses Foto zeigt den Upjeverschen Jagdclub um 1905 mit Förster Hayessen. Der Platz war damals mit starken Tannen umgeben. Foto: Archiv Streufert/P

Von Jörg Grabhorn

Upjever - Ein Stück Wiese mit einer Schotter im Gras, nichts Besonderes. Aber früher war dort, im östlichen Teil des Militärgeländes in Upjever, der „Großherzogliche Frühstücksplatz“ - ein kreisrunder Platz in Form eines barocken Jagdschlosses.

Anlässlich der jährlichen Hofjagd haben dort bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges der jeweilige Großherzog von Oldenburg und sein Stab das Mittagessen eingenommen. Mit dabei: der jeversche Amtshauptmann (heute: Oberkreisdirektor oder Landrat), Ratsherren und städtische Honoratioren, das heißt: Dort wurde auch kräftig Politik gemacht, sagt Carsten-Friedrich Streufert, Revierförster und exzellenter Kenner der Upjeverschen Forstes.

An diesen kulturhistorisch interessanten Frühstücksplatz sollen auf Initiative des Vereins „Upjever lieb ich!“ künftig 13 Eichen erinnern. Nicht irgendwelche Eichen, sondern Abkömmliche der Friederikeneiche aus dem Forst Hasbruch zwischen Oldenburg und Delmenhorst. Mit ihren 1200 Jahren gilt diese Eiche als ältester Baum Niedersachsens.

Am Mittwoch wurden die fünf Jahre alten, noch nicht mal zwei Meter hohen Schößlinge gepflanzt. Der Hausherr, Oberst Oliver Walter, Kommandeur des Objektschutzregiments der Luftwaffe „Friesland“, hatte dabei Unterstützung von Streufert, von der SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller, die ihren Antrittsbesuch in Upjever absolvierte, und vor allem von Ruth Liebich. Die 95-Jährige ist die Tochter des Försters Richard Liebich, der in den 1920er und 1930er Jahren für den Forst Upjever zuständig war. 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 07.12.2017
Kurzbeschreibung:

Paketzustaller in Wilhelmshaven mit Waffe bedroht +++ Ergebisse des Architektenwettberbs für BBS Wilhelmshaven vorgestellt +++ Traditionelles Adventstreffen der Stiftung Schloss Jever
Seitenzahl: 36
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