30.08.2017


DGB-Aktion zum Antikriegstag: Rote Hände als Symbol für das Leid


In diesem Jahr wollen die Organisatoren auf das Schicksal der Kindersoldaten aufmerksam machen.


Gemeinsam gegen Krieg und den Einsatz von Kindersoldaten (vorne, v.l.): Heinz Reinecke (stellvertretender Vorsitzender DGB-Stadtverband Wilhelmshaven), Axel Opitz (Vorsitzender DGB-Stadtverband), Jürgen Oltmanns sowie (hinten, v.li.) Magdalene Majeed (Gewerkschaftssekretärin), Marvin Hager (1. Vorsitzender Jugendparlament Wilhelmshaven) und Karl Heinz Schaub (Plan, Aktionsgruppe Wilhelmshaven/Friesland).     WZ-Foto:    Lübbe

Gemeinsam gegen Krieg und den Einsatz von Kindersoldaten (vorne, v.l.): Heinz Reinecke (stellvertretender Vorsitzender DGB-Stadtverband Wilhelmshaven), Axel Opitz (Vorsitzender DGB-Stadtverband), Jürgen Oltmanns sowie (hinten, v.li.) Magdalene Majeed (Gewerkschaftssekretärin), Marvin Hager (1. Vorsitzender Jugendparlament Wilhelmshaven) und Karl Heinz Schaub (Plan, Aktionsgruppe Wilhelmshaven/Friesland). WZ-Foto: Lübbe

 

Von Michael Halama
Wilhelmshaven - Mehr als 250 000 Kinder werden nach Schätzung von Experten weltweit in vielfacher Weise in kriegerischen Auseinandersetzungen eingesetzt.

„Betroffene sind ihr Leben lang traumatisiert, haben keine Schulbildung, sind gesellschaftlich geächtet - sie haben kaum Zukunftsperspektiven“, sagt Karl Heinz Schaub von der Plan-Aktionsgruppe Wilhelmshaven/Friesland.

„Wir dürfen nicht wegschauen. Unsere Politiker müssen endlich die Waffenexporte - besonders von Kleinwaffen - stoppen und mehr Geld für Kindersoldaten-Hilfsprogramme ausgeben.“

Den Antikriegstag am Freitag, 1. September, will der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk Plan und dem Jugendparlament in Wilhelmshaven (JuPa) nutzen, um auf das Schicksal der Kindersoldaten hinzuweisen. „Am Freitag startet der Antikriegstag um 16 Uhr auf dem Börsenplatz mit einer Überraschungsaktion von Schülern der Cäcilienschule“, sagt Axel Opitz, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Wilhelmshaven. „Anschließend wollen wir gemeinsam zum Wilhelm-Krökel-Platz an der Werftstraße gehen. Zur Gedenkveranstaltung mit Reden und Kranzniederlegung erwarten wir auch Schüler des Neuen Gymnasiums Wilhelmshaven.“