22.02.2019


Bürgermeister Albers: Das Wie ist in Jever wichtiger als das Wo


Das Tourismuskonzept wurde Donnerstagabend von der Tagesordnung der Ratssitzung genommen. Die Politik hat noch Fragen.


Sitz der Tourist-Info: Das Graftenhaus in Jever. Früher befand sich dort das Johann-Ahlers-Haus.     Foto:    WZ-Bilddienst

Sitz der Tourist-Info: Das Graftenhaus in Jever. Früher befand sich dort das Johann-Ahlers-Haus. Foto: WZ-Bilddienst

 

Von Malte Kirchner
Jever - Der spannendste Tagesordnungspunkt der Ratssitzung in Jever Donenrstagabend war jener, der nicht beraten wurde: Das Tourismuskonzept für die Marienstadt, das aufzeigen soll, wie sich Jever touristisch weiterentwickeln kann.

Die Ratsfraktionen sahen bereits im Vorfeld noch Beratungsbedarf. Das Vertagen war gestern reine Formsache. Ende März sollen in einer interfraktionellen Sitzung die aufgekommenen Fragen diskutiert und möglichst beantwortet werden. Im Mai könnte die Beratung über das Konzept offiziell fortgesetzt werden. Vermutlich wird der Beschluss danach lauten, dass die Stadtverwaltung eine Reihe von Maßnahmen umsetzen soll.

„Die zentrale Frage ist: Was erwarten wir künftig von der Tourist-Info“, sagte Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers gestern im Vorfeld der Ratssitzung. Ideen gibt es einige: Messeauftritte, längere Öffnungszeiten und eine intensivere Betreuung bei Anfragen sind Vorschläge, um Jevers als touristische Premiummarke zu etablieren. „Mund-zu-Mund-Propaganda ist bekanntlich die beste Werbung.“ Alleine: Jeder dieser Pläne würde die Stadt mehr Geld kosten. Schon jetzt haben sich einzelne Fraktionen skeptisch bis ablehnend zu Vorschlägen geäußert, das Stadtmarketing personell aufzustocken.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 22. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.