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04.08.2016


Besuch von Gabriele Heinen-Kljajic in Wilhelmshaven


Die Wissenschaftsministerin hat sich vor Ort einen Überblick über die Forschung verschafft - damit die Institute nicht nur ein Name auf dem Papier bleiben.


Dr. Birte Junge (von links), Prof. Bernd Blasius, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Prof. Dr. Martin Holthaus, Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff und Prof. Dr. Oliver Zielinski kurz vor der Fahrt mit dem Forschungsschiff „Otzum“. WZ-Foto: Martin

Dr. Birte Junge (von links), Prof. Bernd Blasius, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Prof. Dr. Martin Holthaus, Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff und Prof. Dr. Oliver Zielinski kurz vor der Fahrt mit dem Forschungsschiff „Otzum“. WZ-Foto: Martin

Von Bettina Martin

Wilhelmshaven - „Man muss mich nicht überzeugen, dass hier gute Arbeit geleistet wird“, sagt Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, Ministerin für Wissenschaft und Kultur im niedersächsischen Landtag, während ihrer Sommerreise in Wilhelmshaven. Gestern besuchte sie das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg sowie das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung.

Oberstes Ziel: Die Einrichtungen vor Ort anschauen und sie nicht nur auf dem Papier kennen. Dazu wagte sich die Ministerin sogar mit dem Forschungsschiff „Otzum“ hinaus auf die unruhige Jade. Dort befassen sich die Forscher des ICBM unter anderem mit der Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll. Mit Hilfe sogenannter „Drifter“, einer Art Holzschiff, wollen die Wissenschaftler um Prof. Dr. Jörg-Olaf Wolff untersuchen, wie sich in der Nordsee Müllstrudel bilden, wie man sie aus den Ozeanen kennt.