26.03.2019


Austausch mit Spanien steht im Zeichen der Vielfalt


In der Regel dient ein Schüleraustausch dem Spracherwerb vor Ort. Aktuell sind zwölf spanische Austauschschüler in Wilhelmshaven, doch Deutsch-Unterricht ist dabei kein Thema.


Bürgermeister Uwe Reese  (hinten, 3. v.l.) und Ratsherr Michael Kunze (r.) begrüßten die Schüler und die drei Lehrerinnen  Elena Guijarro, Mar Martínez (1.u.2.v.li.) und Tabea Madl (2.v.r.) im Ratssaal des Wilhelmshavener Rathauses.  WZ-Foto:     Lübbe

Bürgermeister Uwe Reese (hinten, 3. v.l.) und Ratsherr Michael Kunze (r.) begrüßten die Schüler und die drei Lehrerinnen Elena Guijarro, Mar Martínez (1.u.2.v.li.) und Tabea Madl (2.v.r.) im Ratssaal des Wilhelmshavener Rathauses. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Lutz Rector

Wilhelmshaven - Zwölf Schüler der IES Virgen del Remedio aus Alicante stehen mit ihren Partnerschülern des Neuen Gymnasiums im Ratssaal. Alle sind Teilnehmer eines im Herbst 2018 ins Leben gerufenen Schüleraustausches.

Im November waren die Wilhelmshavener in der Hafenstadt an der Costa Blanca - und sprachen dort gemeinhin spanisch. Seit Freitag befinden sich nun die Spanier in Wilhelmshaven und sprechen auch hier spanisch. „Während unsere Schüler das Profilfach Spanisch belegen, lernen unsere Gäste an ihrer Schule überhaupt kein Deutsch. Es sind angehende Abiturienten mit dem Schwerpunkt Kunst“, erklärt Tabea Madl. Die Lehrerin des NGW hatte den Schüleraustausch gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Wiebke Endres initiiert. Hier gehe es nicht um wechselseitigen Spracherwerb, sondern um das Thema Vielfalt in Europa.

Im Ratssaal werden die Gäste von Bürgermeister Uwe Reese begrüßt. Auch der spricht kein Spanisch. Und so scheitert sein Versuch, die Namen der zwei begleitenden Lehrerinnen aus Spanien korrekt auszusprechen. Hilfe gibt es von Tabea Madl. Sie übersetzt auch gleich den Rest der kurzen Rede, so dass alle verstehen, was Reese zu erzählen hat. Er vergleicht den Saal mit einer Stierkampfarena, zu der er immer dann werde, wenn Rat oder Ausschüsse tagten. Und Reese hebt die Bedeutung der EU hervor. Deren „inzwischen selbstverständlich gewordene Vielfalt“ drohe mit dem möglichen Austritt der Briten eingeschränkt zu werden.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 26. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.