19.03.2018


125.000 Besucher im Marinemuseum


Volkmar Nitsche trat bei der Mitgliederversammlung nach 16 Jahren im Vorstand nicht wieder an. Das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven wächst weiter - und steht vor weiteren Herausforderungen.


Der Vorstand des Fördervereins Deutsches Marinemuseum (v.l.): Fregattenkapitän a.D. Uwe Strecker, Kapitän zur See Henning Straus, der neue Vorsitzende  Kapitän zur See a.D. Günter Steinberg und Claudio Sackreuther sowie der bisherige Vorsitzende Kapitän zur See a.D. Volkmar Nitsche.    WZ-Foto:    Lübbe

Der Vorstand des Fördervereins Deutsches Marinemuseum (v.l.): Fregattenkapitän a.D. Uwe Strecker, Kapitän zur See Henning Straus, der neue Vorsitzende Kapitän zur See a.D. Günter Steinberg und Claudio Sackreuther sowie der bisherige Vorsitzende Kapitän zur See a.D. Volkmar Nitsche. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Der Förderverein Deutsches Marinemuseum hat einen neuen Vorsitzenden: Kapitän zur See a.D. Günter Steinberg wurde bei der Mitgliederversammlung im Hotel Kaiser einstimmig gewählt.

Der Pensionär folgt damit auf Kapitän zur See a.D. Volkmar Nitsche, der nach 16 Jahren Vorstandsarbeit nicht wieder angetreten war. Ganz neu in den Vorstand gewählt wurde Kapitän zur See Henning Straus. Bestätigt wurden Fregattenkapitän a.D. Uwe Strecker und Claudio Sackreuther.

Das private Marinemuseum wird von einer Stiftung geführt; ein elfköpfiges Kuratorium wacht dabei über die Einhaltung des Stiftungszwecks. Die Mitglieder des Fördervereins benannten Dr. Stephan Kolschen (neu), Günter Steinberg (neu) und Uwe Strecker (wie bisher) jeweils einstimmig als Mitglieder dieses Kuratoriums.

Das Marinemuseum verzeichnete im vergangenen Jahr 125.000 Besucher. Der Gesamtumsatz lag bei 1,2 Millionen Euro, die Gesamtsumme an Spenden und Zuschüssen bei etwa 95.000 Euro, so Stiftungsvorsitzender Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch. „Ohne Spenden und Zuwendungen wäre das Deutsche Marinemuseum nicht so erfolgreich zu betreiben.“

Aktuell fließen gut 70 000 Euro in das Segelschulboot „Nordwind“. Das sollte im nächsten Herbst und Winter von der Marineschule Mürwik für die Offiziersausbildung gechartert werden - und alles schien in trockenen Tüchern. „Doch nun muss das ganze Vorhaben europaweit ausgeschrieben werden.“