Wilhelmshaven

20.09.2019


Museumsschiff "Mölders" wird 50 Jahre alt


Heute wird im Deutschen Marinemuseum der "Geburtstag" des alten Lenkwaffenzerstörers gefeiert. Die Erstbesatzung hält das Schiff regelmäßig in Schuss.


Mitglieder der Erstbesatzung und Bordgemeinschaft haben den Museums-Zerstörer „Mölders“ für seinen 50. Geburtstag am heutigen Freitag „aufgehübscht“. Zur Feier am Nachmittag werden rund  200 Teilnehmer im Marinemuseum erwartet.   Foto:    DMM/Rahlf

Mitglieder der Erstbesatzung und Bordgemeinschaft haben den Museums-Zerstörer "Mölders" für seinen 50. Geburtstag am heutigen Freitag "aufgehübscht". Zur Feier am Nachmittag werden rund 200 Teilnehmer im Marinemuseum erwartet. Foto: DMM/Rahlf

Die „Mölders“          wurde heute vor 50 Jahren in Dienst gestellt. Als Großexponat wirbt der ehemalige Lenkwaffenzerstörer  seit Juni 2005 nicht nur für das Deutsche Marinemuseum, sondern steht auch für Wilhelmshaven als Touristenziel. Die Verbundenheit  der Besatzungen mit der „Mölders“ ist bis heute groß: So halten ehemalige Mitglieder der Erstbesatzung und der Bordgemeinschaft das Schiff ehrenamtlich in Schuss. Heute wird im Museum gemeinsam gefeiert.            WZ-Foto:    Lübbe

"Mölders" wurde heute vor 50 Jahren in Dienst gestellt. Als Großexponat wirbt der ehemalige Lenkwaffenzerstörer seit Juni 2005 nicht nur für das Deutsche Marinemuseum, sondern steht auch für Wilhelmshaven als Touristenziel. Die Verbundenheit der Besatzungen mit der "Mölders" ist bis heute groß: So halten ehemalige Mitglieder der Erstbesatzung und der Bordgemeinschaft das Schiff ehrenamtlich in Schuss. Heute wird im Museum gemeinsam gefeiert. WZ-Foto: Lübbe

 

Wilhelmshaven/hl - Heute wird im Deutschen Marinemuseum gefeiert: Die „Mölders“, Deutschlands größtes Museumskriegsschiff, wurde heute vor 50 Jahren in Dienst gestellt. Weithin sichtbar trägt sie aus diesem Anlass den großen Flaggenschmuck.

Diesen Flaggensatz hatte vor zehn Jahren Vizeadmiral a.D. Günter Fromm gestiftet. Der 2013 verstorbene Flaggoffizier war Indienststellungs-Kommandant des Zerstörers.

Weil die deutsche Rüstungsindustrie Anfang der 1960er Jahre noch nicht in der Lage war, die notwendige Rechner- und Flugkörpertechnik für Marineschiffe zubauen, gab der Bund damals über die US-Regierung drei Lenkwaffenzerstörer („Lütjens“, „Mölders“, „Rommel“) bei Bath Iron Works in Maine in Auftrag. Sie basieren auf der US-amerikanischen „Charles F. Adams“-Klasse und wurden in der Bundesmarine als Klasse 103 geführt. Mit ihrer starken Bewaffnung und besonders der starken Luftabwehrkomponente sollten die Zerstörer im Falle eines Krieges in Mitteleuropa die Seewege für Konvois mit Verstärkungskräften aus den USA offenhalten. Und dabei ganze Schiffsverbände besonders vor Angriffen aus der Luft schützen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 20. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.