Wilhelmshaven

18.09.2019


Beim Westgleis muss aufs Tempo gedrückt werden


Die Bahn möchte das Areal, auf dem das stillgelegte Westgleis verläuft, verkaufen. Die Stadt bietet sich als Käufer an. Warum dies gar nicht so einfach ist und es so lange dauert.


Im Vordergrund das stillgelegte Gleis der Bahn in der Südstadt, im Hintergrund  das städtische Lagerhaus an der Straße „Am Handelshafen“, Ecke Luisenstraße.   WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Im Vordergrund das stillgelegte Gleis der Bahn in der Südstadt, im Hintergrund das städtische Lagerhaus an der Straße "Am Handelshafen", Ecke Luisenstraße. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven - Die frühere Bahnstrecke durch die Südstadt (Westgleis) liegt brach. Früher waren darüber der Südwestkai und der Nordwestkai der Firma Nordfrost ebenso angebunden wie das Marinearsenal.

Doch das ist längst Geschichte.

Der Deutschen Bahn gehört die Trasse. Diese soll aus Sicht des Eigentümers als ganzes Stück in einem Zug verkauft werden. Die Stadt möchte sie kaufen und interessiert sich besonders für das Stück zwischen der Werftstraße und der Straße „Am Handelshafen“. Dort soll die Havermonikenstraße weiter durchgebaut werden. So sieht es der vom Rat verabschiedete Quartierentwicklungsplan (älter als 15 Jahre) vor. Ziel ist eine durchgehende Straße bis zur Jadeallee. Die Bauverwaltung prüft nach Angaben von Stadtbaurat Oliver Leinert, ob es - wie planerisch vorgesehen - an der Einmündung zur Jadeallee einen Kreisel geben könnte oder nicht.

Die Bauverwaltung drückt beim Thema Westgleis aber jetzt wieder aufs Tempo - aus gutem Grund. 2020 läuft die Förderung für das Sanierungsgebiet Westliche Südstadt aus.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 18. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.