Wilhelmshaven

23.08.2019


Zwei Wilhelmshavener vor Gericht: Waffen lagen neben der Drogenplantage


Die Männer sind des Drogenanbaus und bewaffneten Handeltreibens angeklagt. Der Prozess konnte erst mit Verzögerung beginnen.


DPA-Foto: Ebener

Wilhelmshaven/Oldenburg/fjh - Wegen Drogenanbaus und bewaffneten Handeltreibens mit Rauschgift müssen sich seit gestern  zwei 39 und 23 Jahre alte Männer aus Wilhelmshaven vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Den Angeklagten wird vorgeworfen, in der Wohnung des 39-Jährigen eine Drogenplantage unterhalten zu haben.

Bei einer Hausdurchsuchung waren in der Wohnung 117 Cannabispflanzen entdeckt worden. Die Ernte hätte rund drei Kilogramm Rauschgift gebracht. Mit einer zweiten Anklage werden dem 23-Jährigen zusätzlich Diebstähle von Spirituosen angelastet.
 Im Vordergrund stehen aber die Drogendelikte. Die Sache ist für die Angeklagten brisant. Denn neben der Drogenplantage lagen eine Pistole, ein Jagdmesser und Pfefferspray. Das erfüllt den Tatbestand des bewaffneten Handeltreibens mit Rauschgift. Dieser Tatbestand ist mit einer Mindeststrafe von fünf Jahren Gefängnis bedroht.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 23. August 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.