Wilhelmshaven

18.06.2019


Jubiläumsfeier in der Stadthalle: Von Jules Verne und dem "38. Wilhelm"


Der Hafen von Wilhelm wurde als Kriegshafen konzipiert. In Berlin träumte man von der "Stadt für 500.000". Beim Festakt wurden die vielen Facetten der Stadtgeschichte beleuchtet.


Die Redner beim Festakt in der Stadthalle (von links): Paula Remmers, OB Andreas Wagner und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Die Redner beim Festakt in der Stadthalle (von links): Paula Remmers, OB Andreas Wagner und Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven - Am 17. Juni 1869 wurde nach mehr als zehnjähriger Bautätigkeit und Arbeit der neue Hafen Preußens feierlich eingeweiht. Hochrangige Gäste und führende Persönlichkeiten Preußens und Oldenburgs waren dabei, als der König von Preußen - der spätere Kaiser Wilhelm I.

- der Stadt ihren Namen gab. Beim gestrigen Festakt verlas Rüdiger Nietiedt, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Kulturkreis Wilhelmshaven-Friesland, den historischen Taufspruch des Kriegs- und Marineministers, Albrecht Theodor Emil Graf von Roon. Die Stiftung hat das „wichtige Stück Gründungsgeschichte“, wie OB Andreas Wagner es nannte, wieder neu aufgelegt.

 

Mehr Bilder vom Festgottesdienst der Christus- und Garnisonkirche, vom großen Festakt in der Stadthalle und vom Zapfenstreich auf dem Rathausplatz gibt es in der Fotogalerie.

 

Der Hauch der Geschichte wehte aber nicht nur in diesem Moment des fast zweistündigen Festaktes durch die Stadthalle, sondern auch in den szenischen Darstellungen von Schauspielern der Landesbühne. Diese ließen unter der künstlerischen Leitung von Sascha Bunge die Gebrüder Jules und Paul Verne, die 1881 mit dem Schiff in Wilhelmshaven eingelaufen sein sollen, die beiden Franzosen Gestalt annehmen. Der dritte Schauspieler im Bunde, Robert Zimmermann, sorgt für die verbalen Überleitungen zwischen den Wortbeiträgen der Festredner und spielte Schifferklavier. Komplettiert wurde das gekonnt Inszenierte von Simon Kasper (Jever), der Klaviermusik von Johannes Brahms vortrug - den Besuchern wurde für ihr Eintrittsgeld auch kulturell einiges geboten.

Der Moderator kündigte zu Beginn Noch-Oberbürgermeister Andreas Wagner vollmundig als „Wilhelm 38.“ als Regenten an der Spitze der Jadestadt an.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag. 18. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.