Wilhelmshaven

18.06.2019


Stadt feiert einen stolzen 150. Geburtstag


Vor dem großen Zapfenstreich auf dem Rathausplatz gab es den Festakt in der Stadthalle. Eine der Festreden hielt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Den meisten Applaus erhielt jedoch eine 18-Jährige.


Den Großen Zapfenstreich  nahmen Oberbürgermeister Andreas Wagner und Marineinspekteur Vizeadmiral Andreas Krause ab. In der einsetzenden Dämmerung sorgten die Fackelträger  für ein stimmungsvolles Bild vor dem Rathaus.  WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Den Großen Zapfenstreich nahmen Oberbürgermeister Andreas Wagner und Marineinspekteur Vizeadmiral Andreas Krause ab. In der einsetzenden Dämmerung sorgten die Fackelträger für ein stimmungsvolles Bild vor dem Rathaus. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Maik Michalski und Michael Halama

Wilhelmshaven - Dieser Festakt gestern Abend zum 150. Geburtstag der Stadt Wilhelmshaven in der Stadthalle wird länger in Erinnerung bleiben: Eine 18-Jährige, die den Entscheidern im Rat vor Augen führt, für wen sie in Wilhelmshaven Entscheidungen treffen sowie eine Bundesministerin, die sich bei den Bürgern ausdrücklich für die gelebte Verbundenheit mit der Bundeswehr bedankt.

Aber der Reihe nach. Zunächst begrüßte Oberbürgermeister Andreas Wagner neben den Prominenten aus der Bundes-, Landes- und Lokalpolitik, aus Verwaltung, Wirtschaft, Bundeswehr und öffentlichem Leben besonders die Wilhelmshavener Bürgerinnen und Bürger unter den mehr als 1000 Gästen. OB Wagner ging auf die wechselvolle Geschichte der Stadt Wilhelmshaven ein und nahm immer wieder Bezug auf das Motto des Jubiläumsjahres „Aus Tradition im Wandel“.

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Mehr Bilder vom Festgottesdienst der Christus- und Garnisonkirche, vom großen Festakt in der Stadthalle und vom Zapfenstreich auf dem Rathausplatz gibt es in der Fotogalerie.

Offen zu sein für Veränderungen und Mut zu haben, neue Wege zu gehen, betonte Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in ihrer Festrede am mit rund 9000 Dienstposten größten Marine- und größten Bundeswehrstandort der Republik.

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Wer im Saal gedacht hatte, nach der sehr unterhaltsamen Rede der Ministerin hätte es die dritte Rednerin, die 18-jährige Paula Remmers, besonders schwer, sah sich getäuscht. Die 1. Vorsitzende des Jugendparlamentes erhielt am Ende stehende Beifallsbekundungen. Paula Remmers malte ein Bild von Wilhelmshaven im Jahr 2039, wenn „die Kinder ihren Eltern sagen, dass sie auf jeden Fall in der jungen schönen Stadt bleiben und ihr Glück suchen wollen“. Sie warb für eine Stadt als „Zuhause für alle Generationen“. Die Entscheider im Rat müssten daran mitbauen. Die Menschen müssten aufhören zu meckern. „Wir müssen uns unseren Stolz zurückholen. Ich bin stolz, dass ich hier leben darf“, sagte die 18-Jährige.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag. 18. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.