Friesland

05.11.2015


Sande plant Stellplätze für Wohnmobile


Das Angebot für Urlauber kostet im Bau 102 000 Euro. Durch Fördermittel wird es für Sande aber günstiger.


Sande/mk - Der Wohnmobilstellplatz in Altmarienhausen soll ausgebaut werden. Ein entsprechender Vorschlag des Arbeitskreises „Demografischer Wandel“ findet auch in Verwaltung und Politik Anklang. In einem Halbrund sollen zehn Stellplätze von jeweils 10 mal 5 Metern entstehen. Entscheidend ist für die Wohnmobilisten aber vor allem die dazugehörige Versorgung: Frischwasser, Strom und Entsorgungsmöglichkeiten. Dies sorgt auch dafür, dass die Gemeinde mit Kosten in Höhe von 102 000 Euro rechnen muss. Durch Fördermittel von 67 450 Euro könne der Eigenanteil auf 34 550 Euro reduziert wird. Der Kulturausschuss stimmte am Dienstag im Grundsatz zu.

Sebastian Janßen von der Gemeindeverwaltung rechnete vor, dass sich die Investition auszahlen könnte: Nach seinen Erhebungen würde schon ein halbvoller Platz über das Jahr gesehen 14 600 Euro einbringen. Die Wirtschaft in der Gemeinde würde sogar noch stärker davon profitieren: Janßen legte in seiner Rechnung zugrunde, dass jede Person pro Tag 40 Euro ausgibt - eine Zahl, die anwesende Wohnmobilisten im Zuschauerraum aus Sande und Jever eher noch als zu gering einstuften. In der Summe wären dies 146 000 Euro pro Jahr, die durch Tankfüllungen, Restaurantbesuche und Einkäufe bei den hiesigen Gewerbetreibenden verbleiben.