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Wilhelmshaven

25.08.2014


Ohne die Wirtschaft kein LNG-Terminal


Die Bundesregierung hat den Ausbau der Offshore-Windenergie verstetigt. Wilhelmshaven könnte davon als Servicehafen profitieren.


Mit der SPD-Abgeordneten Karin Evers-Meyer informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Uwe Beckmeyer (li.), bei Turbo Technik. Geschäftsführer Martin Dassler (re.) und der Bereichsleiter Marine, Axel Evert, stellten das Leistungsspektrum der Reparatur-Werft vor.      WZ-FOTO:    LüBBE

Mit der SPD-Abgeordneten Karin Evers-Meyer informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Uwe Beckmeyer (li.), bei Turbo Technik. Geschäftsführer Martin Dassler (re.) und der Bereichsleiter Marine, Axel Evert, stellten das Leistungsspektrum der Reparatur-Werft vor. WZ-FOTO: LüBBE

Wilhelmshaven/ga - Der Bau eines Flüssigerdgas-Terminals in Wilhelmshaven ist noch nicht vom Tisch. Allerdings, so sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, MdB Uwe Beckmeyer (SPD), in Wilhelmshaven, werde der Bund auf keinen Fall eine Milliarde Euro in die Hand nehmen, um mit Steuermitteln ein entsprechendes LNG-Terminal zu bauen.

„Wir brauchen wirtschaftliche Partner“, sagte Beckmeyer, der Gespräche mit Energiekonzernen ankündigte - und mit Nationen wie Katar, die Flüssigerdgas (LNG) exportieren und ein Interesse an der Verbreiterung ihres Absatzmarktes haben könnten.

Im Bau eines LNG-Terminals sehen einige Energieexperten eine Chance, die Abhängigkeit von russischen Erdgasimporten zu verringern. Beckmeyer zeigte sich zuversichtlich, dass Russland selbst im Fall einer Verschärfung der Ukraine-Krise ein verlässlicher Gaslieferant bleibt. Man müsse die Versorgungssicherheit im europäischen Verbund sehen. Ein LNG-Terminal könnte aber helfen, rückläufige Gasimporte aus den Niederlanden zu ersetzen.

Das Terminal könnte auch die Versorgung der zunehmenden Zahl von LNG-Tankstellen an Nord- und Ostsee übernehmen, sagte der Geschäftsführer der Wilhelmshavener Reparatur-Werft Turbo Technik, Martin Dassler. Das am Nordhafen angesiedelte Unternehmen befasst sich neben der weltweiten Reparatur von Handels- und Marineschiffen auch mit Anlagenbau sowie Stahl- und Rohrbau aller Art. Zum Spezial-Know-How von Turbo Technik zählt der Einbau von LNG-Tanks in Schiffen. Aufgrund von Klimaschutzabkommen dürfen Nord- und Ostsee ab 2015 nur noch mit schwefelarmen Kraftstoffen befahren werden. LNG gilt als umweltschonende Alternative zu den derzeit verwendeten Schwerölen.


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 25.08.2014
Kurzbeschreibung:

Staatssekretär Uwe Beckmeyer besuchte Reparatur-Werft Turbo Technik +++ Festumzug beim Friedeburger Schützenfest fiel ins Wasser +++ Heimsieg für Fußball-Landesligisten SVW
Seitenzahl: 28
PDF Größe: 13,3 MB
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