Wilhelmshaven

24.08.2009


Untertanen bejubeln des Königs neue Spiele


Vorhang auf für die 58. Spielzeit der Landesbühne: Wieder einmal erwies sich die Spielplanvorstellung als krönender Abschluss des Kulturkarussells.   Von Carolin v. Nordeck


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Intendant Gerhard Hess führte als König Artus durch die Spielzeitrevue. Foto: Landesbühne

Wilhelmshaven - Mit Vorschusslorbeeren ist es so eine Sache. Sie nehmen etwas vorweg und wenn es so oder so nicht eintrifft, muss man mit der Häme leben. Was soll’s; gehen wir das Wagnis ein und verkünden aus einer nicht ganz unbegründeten Ahnung heraus: Die kommende Theaterzeit verspricht nicht nur lustig zu werden, sondern sie verheißt mehr als nur gute Unterhaltung, sie wirbt für Anspruch, Haltung und Emotionen.

So verkündete kein Geringerer als König Artus (überzeugend dargestellt von Intendant Gerhard Hess) in Hermelin und Schluppenbluse gewandet, seinen „Untertanen“ den perfekten Spielplan.

 

Nur mit höfischem Gehabe ist auch bei Königs kein Staat zu machen, so dass erst durch die Vorarbeit getreuer Rittersleut' (Johannes Simons, Thomas Hary, Stefan Ostertag, Sybille Hellmann) mit der erfolgreichen Suche nach dem Heiligen Gral (respektive Spielplan) Zufriedenheit einkehrte. Insgesamt 18 Stücke stehen in der Saison 2009/2010 auf dem Programm der Landesbühne und wie immer präsentierten motivierte und besonders spielfreudige Schauspieler theatralische Kostproben aller Inszenierungen in kurzweiligen 90 Minuten. Ein selbsternannter Moralapostel eröffnet die Spielzeit im „großen Haus“ am 12. September um 20 Uhr; mit Molières Komödie „Der Tartuffe“, Regie: Gerhard Hess. Pikantes Extra: Bei seiner Uraufführung wurde „Tartuffe“ verboten.

 

Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.