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Sport - Donnerstag, 23.07.2009

Irische Tänzerinnen werden deutsch Surferinnen


newsimport

Auf dem Banter See lernten zwölf Kinder am vergangenen Wochenende das Surfen.Fotos:Altmann

Der Nachwuchs war 11 bis 14 Jahre alt. Alle Teilnehmer bestanden die Abschlussprüfung.

 

Von Martin Münzberger



Wilhelmshaven - Surfen ist in Wilhelmshaven gelebte Emanzipation. Zehn Mädchen und nur zwei Jungen waren dem Aufruf des Windsurfing Clubs Jade und der Surf-Company gefolgt, an einem Wochenende die Grundbegriffe dieses Sports zu lernen.

 

Doch bevor Markus Brudek, einer der Übungsleiter des Kurses, das Programm erklären kann, sind zwei Einschränkungen nötig.

 

Denn wer sich am dritten und letzten Tag in der Nähe des WCJ-Domizils am 21 Grad warmen und Blaualgen freien Banter Sees umschaute, sah Kinder, die wie selbstverständlich auf den Brettern standen, Kurs auf eine Boje nahmen oder (Fach)-Selbstgespräche führten: „Ich muss auf der Luv-Seite stehen und das Segel auf Lee haben.“

 

Eine Erkenntnis, die Markus Brudek mit Wohlgefallen zur Kenntnis nahm. Schließlich kann der leichter seine Fehler beheben, der sie erkennt. Dazu noch ein paar Tricks und Tipps vom Vizeweltmeister der Masters (Markus), vom U15 und U17-Weltmeister (Sohn Lasse Brudek) sowie vom WCJ-Vorsitzenden Volker Perschmann – und die Sache lief.

 

Nur für einen lief sie ziemlich blöd. Womit wir bei Einschränkung Nummer zwei wären. Denn die Jungs-Fraktion schrumpfte bereits am ersten Tag. Peke trat bei einer der ersten Übungen etwas abseits im Schilf in einen Flaschenboden und schnitt sich den Fuß so tief auf, dass die Wunde im Krankenhaus genäht werden musste und der Kursus für ihn vorzeitig beendet war.

 

Markus Brudek: „Er war total fertig. Aber nicht wegen der Verletzung, sondern weil er nicht mehr weitermachen konnte.

 

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