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Wilhelmshaven

30.01.2009


Versorgung ist wieder gewährleistet



Wilhelmshaven/gb - Heroinabhängige können in Wilhelmshaven wieder damit rechnen, mit der Ersatzdroge Methadon versorgt – also substituiert – zu werden. In der vom städtischen Sozialdezernenten Jens Stoffers organisierten Gesprächsrunde wurde nach Angaben der Stadtverwaltung eine kurzfristige Lösung erreicht, die umgehend in Kraft trat.

Es soll aber auch noch eine dauerhaft tragfähige Lösung erarbeitet werden.

 

Wie berichtet, war zum Jahresbeginn eine Versorgungslücke entstanden, nachdem einer der drei substituierenden Ärzte die Aufgabe kurzfristig abgegeben hatte. Die in Schortens ansässige Praxis hatte 40 Patienten versorgt, die nur zum Teil bei den beiden anderen Ärzten Hilfe finden könnten.

 

Nach Angaben der Stadt wurde nun ein Arzt gewonnen, der in Kooperation mit einem bereits substituierenden Arzt ab sofort täglich um 8 Uhr in dem von der Stadt Wilhelmshaven bereit gestellten Raum in der Admiral-Klatt-Straße 41-45 Methadon ausgeben wird.

 

Für die Sicherstellung der Substituierung ist die Kassenärztliche Vereinigung zuständig. Die KV-Bezirksstelle soll ein Konzept für eine gemeinsame Substitutionspraxis der daran beteiligten Ärzte entwickeln. Dabei geht es auch darum, mehr Ärzte zum Mitmachen zu bewegen. In diesem Zusammenhang werde das Mitwirken weiterer Träger geprüft.

 

An dem Gespräch nahmen neben Vertretern der Stadt, der Ärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung sowie den substituierenden Ärzten auch das Reinhard- Nieter-Krankenhaus, das St. Willehad-Hospital und die Fachstelle Sucht der Diakonie teil.






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