Friesland - Mittwoch, 23.07.2008
Experte sucht nach den Schwachstellen
![]() Die MBA bringt immer noch nicht die Nennleistung. Unser Archivbild zeigt Dietrich Gabbey (li.), Vorsitzender des Zweckverbands, sowie Geschäftsführer Lothar Arlinghaus (re.) und den kaufmännischen Leiter Lars Bohlken. WZ-FOTO: KNOTHE |
Statt 1500 schafft die MBA nur 1100 Tonnen/Woche. Für den Betrieb ist weit mehr Personal nötig als ursprünglich vorgesehen.
Wiefels/gra - Das teure Stück arbeitet immer noch nicht wie erhofft. Die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels schafft derzeit 1100 Tonnen Restmüll pro Woche. Konzipiert ist sie für 1500 Tonnen/Woche.
Wegen der andauernden Schwierigkeiten hat der Zweckverband Abfalldeponie Friesland/Wittmund die ECO – Gesellschaft für Industrieberatung mbH aus dem bayerischen Rappenau damit beauftragt, die Anlage akribisch nach Schwachstellen zu untersuchen. Nach den Worten von Lothar Arlinghaus und Lars Bohlken, Geschäftsführer bzw. kaufmännischer Leiter des Zweckverbandes, ist seit Anfang Juni ein Experte von ECO vor Ort in Wiefels. Der Fachmann habe bereits erste Verbesserungsvorschläge vorgelegt, sagte Arlinghaus.
Probleme bereiten der unerwartet hohe Sand-Anteil im Restmüll sowie die Faserstoffe, die sich bei der Nassvergärung bilden. Was den Sand angeht, sei man auf gutem Wege, so Arlinghaus. Mehr Kummer bereiten die Faserstoffe. Sie verstopfen die Aggregate und schwimmen in den Vergärungsbehältern obenauf, was den Prozessfluss insgesamt stört.
Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.
Das Bild zum Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe der WZ
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