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27.04.2012


Kein Abriss der Südzentrale?


Ein Tourismusexperte prüft, inwieweit die ehemalige Energiezentrale touristisch genutzt werden kann. Ziel ist es, ein Herzstück der Wilhelmshavener Stadtgeschichte zu erhalten.


Der Südzentrale droht der Verfall - oder der Abriss. Die einzige Rettungschance wäre ein nachhaltiges Nutzungskonzept.      WZ-FOTO:    Lübbe

Der Südzentrale droht der Verfall - oder der Abriss. Die einzige Rettungschance wäre ein nachhaltiges Nutzungskonzept. WZ-FOTO: Lübbe

 

Wilhelmshaven/ga - Schritt für Schritt kommt der Verein für den Erhalt der Südzentrale voran. Auch wenn es nur kleine Schritte sind, verlässt den Vereinsvorsitzenden Rüdiger Nietiedt nicht die Hoffnung, für die vom Abbruch bedrohte Energiezentrale noch ein vernünftiges Nutzungskonzept zu finden.

Heute treffen sich Vereinsvertreter mit den Fraktionsvorsitzenden der im Rat der Stadt vertretenen Parteien. Gemeinsam wolle man mit der Politik über die nächsten Schritte nachdenken, denn die Stadt ist aus Sicht von Nietiedt ein wichtiger Akteur bei den Bemühungen, das Baudenkmal aus der Gründerzeit zu erhalten. Als „Mut ­machendes Signal“ wertet es der Vereinsvorsitzende, dass Oberbürgermeister Andreas Wagner der in Ibbenbüren ansässigen Eigentümergemeinschaft kürzlich schriftlich gegeben habe, dass auch die Stadt Wilhelmshaven „ein hohes Interesse am Erhalt der Südzentrale“ habe.

Möglicherweise gab das den Ausschlag dafür, dass jene Fraktion der Eigentümer, die für einen schnellen Abriss plädierte, keine Mehrheit fand. Die Abrissverfügung liegt unverändert vor, kann aber über das Jahresende 2012 verlängert werden. Dadurch, so Nietiedt, kämen die Eigentümer nicht unter Zeitdruck und könnten die „konstruktiven Gespräche“ mit dem Verein über den Verlauf und mög­liche Nutzungen des Gebäudes fortsetzen.

Seit 19 Jahren gammelt das 1909 von der Kaiserlichen Werft erbaute technische Kulturdenkmal vor sich hin. 1993 wurde es vom Bund für 300 000 Mark an Privatleute verkauft und in der Folgezeit als Spekulationsobjekt mehrfach weitergereicht. „Wir haben hier in technischer und architektonischer Hinsicht einen echten Schatz in der Stadt, der von bundesweiter Bedeutung ist“, sagt Nietiedt. Für eine Sanierung gäbe es verschiedenste Fördertöpfe, aber dafür bedürfe es zunächst eines Nutzungskonzeptes.

Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.

 






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