Friesland - Montag, 08.02.2010
"Brücke leider zerschlagen"
Die Theatergruppe Sande gerät wegen der "öffentlichen Pressekonferenz" vom vergangenen Montag auch im Bürgerverein Sande unter Druck. Man hätte auf Diplomatie setzen sollen, meint der Bürgervereinsvorstand.
Sande/gra - - Die Theatergruppe Sande gerät wegen der "öffentlichen Pressekonferenz" vom vergangenen Montag auch im Bürgerverein Sande unter Druck. Der geschäftsführende Vorstand des Bürgervereins hat sich gestern in einer Erklärung "von Form und Inhalt der Pressekonferenz" distanziert. Die Theatergruppe handele als Gruppierung innerhalb des Bürgervereins eigenverantwortlich. Der Bürgerverein hätte von "Pressekonferenz" abgeraten, wäre er eingebunden gewesen. In der Montagsveranstaltung ging es vordergründig um die Situation der Theatergruppe nach dem Rauswurf aus dem FRF-Pavillon. Tatsächlich entwickelte sich der Abend jedoch zu einer Art Abrechnung mit Pavillon-Pächter Karl-Heinz Sünkenberg. "Die Verantwortlichkeit für die Moderation hat gefehlt", stellt der Bürgervereinsvorstand in seiner Erklärung fest. "Es wäre bessere gewesen, den Weg der Diplomatie zu suchen statt auf Konfrontation zu setzen." An dem Montag sei deutlich geworden, dass einige Anwesende und auch Rat und Verwaltung noch eine Brücke der Verständigung gesehen haben, aber: "Diese Brücke ist leider von der Theatergruppe zerschlagen worden." Der Imageschaden für die Gemeinde, den Bürgerverein, die Theatergruppe sowie für Sünkenberg sei nur schwer wieder gutzumachen.
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