Friesland

12.09.2009


„Dorf Wangerland“: Betrieb läuft weiter


Van der Mosts Hausbanken finanzieren keine Auslandsprojekte mehr. Dies hat laut Harald Koch jedoch keine Auswirkungen auf das „Dorf Wangerland“ in Hohenkirchen.


newsimport

Der Hotel- und Freizeitkomplex „Dorf Wangerland“ in Hohenkirchen liegt direkt am Wangermeer. WZ-Foto: Lübbe

Hohenkirchen/gra - Über den niederländischen Investor Hennie van der Most und seine Hotel- und Freizeitanlage „Dorf Wangerland“ in Hohenkirchen hat es in den vergangenen Jahren immer wieder Gerüchte gegeben. Der Tenor war stets derselbe: Hennie van der Most stecke in wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder sei gar pleite.

In den vergangenen Tagen machen erneut Gerüchte dieser Art die Runde im Wangerland. Diesmal klingen sie allerdings dramatischer und ernst zu nehmender.

 

Nach den Worten von Harald Koch, Deutschland-Chef der Van der Most Projectontwikkeling BV, sind die Gerüchte jedoch auch diesmal unbegründet. Zwar habe die Wirtschaftskrise Auswirkungen auch auf die Van der Most Projectontwikkeling. Das Unternehmen insgesamt und speziell das „Dorf Wangerland“ seien in ihrer Existenz jedoch nicht bedroht.

 

Nach Kochs Worten wurden die beiden niederländischen Hausbanken von Hennie van der Most von der Wirtschaftskrise „schwer erwischt“. Daher übernähmen diese Banken keine Finanzierung von Projekten im Ausland mehr. Dies gilt laut Koch auch für die geplanten Van- der-Most-Vorhaben „Funpark Meppen“ und die Indoor- Campinganlage in Itterbeck (Grafschaft Bentheim). Die Planungsarbeiten für den Funpark und das Genehmigungsverfahren für Itterbeck würden fortgesetzt, so Koch. Investitionen seien jedoch ausgesetzt.

 

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