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21.11.2013


Lidl-Brand: Feuer sollte Blut vernichten


Der Gebäudekomplex an der Posener Straße wurde durch den Großbrand im Mai komplett zerstört.        WZ-FOTO:    Gabriel-Jürgens

Der Gebäudekomplex an der Posener Straße wurde durch den Großbrand im Mai komplett zerstört. WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens

Die mutmaßlichen Brandstifter von Fedderwardergroden stehen nun vor Gericht. Die Angeklagten wurden zum Prozessauftakt aus der Haft vorgeführt. Mit dem Großbrand an der Posener Straße haben sie einen Schaden in Höhe von 2,8 Millionen Euro angerichtet.


 

Von Kristin Hilbinger

Wilhelmshaven - Mit der Verlesung der Anklage begann gestern vor dem Jugendschöffengericht in Wilhelmshaven der Prozess gegen die beiden 18-Jährigen, die am 26. Mai dieses Jahres einen Kik-Markt in Fedderwardergroden in Brand gesetzt hatten. Das Feuer war auch auf den benachbarten Lidl-Markt sowie auf eine leer stehende Bäckerei übergegriffen und hatte den gesamten Gebäudekomplex komplett zerstört. Durch den Brand war ein Gesamtschaden in Höhe von 2,8 Millionen Euro entstanden.

Den beiden polizeibekannten 18-Jährigen wird vorgeworfen, an besagtem Abend in den Kik-Markt eingebrochen zu sein, um dort Bargeld zu stehlen. Als die Täter keines finden konnten, entschieden sie sich gemeinsam, statt dessen Kleidungsstücke und andere Waren aus dem Geschäft mitzunehmen. Einer der Angeklagten verletzte sich dabei am Finger und blutete.

Um Blutspuren am Boden zu vernichten, sollen sich die jungen Täter dann dazu entschlossen haben, einen Brand zu legen. Dazu haben sie laut Anklage Gas zum Nachfüllen von Feuerzeugen verwendet. Um den Großbrand zu löschen, waren damals rund 70 Feuerwehrleute bis zum Mittag des folgenden Tages im Einsatz.

Der Prozess wird am kommenden Mittwoch mit der Vernehmung zahlreicher Zeugen fortgesetzt.

 

 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 21.11.2013
Kurzbeschreibung:

Autofahrerin in Zetel gegen Haus gefahren +++ Schortens: Kramermarkt wird durch Festival ersetzt +++ Patientin in Klinik missbraucht
Seitenzahl: 32
PDF Größe: 20,6 MB
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