Friesland

11.10.2019


Wilke-Wurst: Rückrufe auch in der Region


Der hessische Betrieb geriet in Schieflage, nachdem es Todesfälle durch mit Listerien belastete Wurstwaren gab.


Foto: picture alliance/Uwe Zucchi/dpa

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Roffhausen/Wilhelmshaven/ga - Etliche Betriebe in Wilhelmshaven und dem Landkreis Friesland sind aufgefordert, möglicherweise mit Keimen belastete Produkte der hessischen Wurstfirma Wilke an ihre Lieferanten zurückzugeben. Die Rückrufaktion des Handels wird vor Ort vom Veterinäramt JadeWeser (Roffhausen) überwacht.

Wie die stellvertretende Geschäftsführerin Dr. Melanie Schweizer gestern auf Anfrage der WZ sagte, seien eine ganze Reihe von Restaurants, aber auch Altenheime, vom Großhandel mit Wilke-Produkten beliefert worden. Von der Rückrufaktion betroffen sind Hunderte verschiedene Produkte, davon allerdings nur die mit dem Los-Identitätskennzeichen „DE EV 203 EG“.

Bei den von Veterinäramts-Mitarbeitern angesprochenen bzw. aufgesuchten Betrieben hat es bislang keine Hinweise auf eine Listerien-Erkrankung gegeben. Bestätigt wird das von Dr. Christof Rübsamen, dem Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Wilhelmshaven. „Wir haben den hier identifizierten Bakterienstamm noch nicht feststellen können.“ Symptome einer Infektion können Durchfall und Fieber sein. Gefährdet sind insbesondere ältere Personen, Schwangere und ganz generell Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem.

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