Friesland

10.10.2019


Kuh "Frieda" ist schon ein alter Hase


Landwirt Heino Eilers ist seit 25 Jahren mit seinen Rindviechern beim Brüllmarkt dabei. In dieser Zeit hat sich viel verändert, auch was das Verhalten der Besucher angeht.


Ein Herz und eine Seele. Heiko Eilers wird mit seiner Kuh „Frieda“ auf dem Brüllmarkt wieder viele Kinder anlocken.  WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Ein Herz und eine Seele. Heiko Eilers wird mit seiner Kuh "Frieda" auf dem Brüllmarkt wieder viele Kinder anlocken. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Sebastian Urbanczyk

Wilhelmshaven/Jever - Noch ist eher alles ruhig auf dem Hof von Heino Eilers und Robert Ziegler in der Nähe von Sengwarden. Die Kühe stehen gemütlich im Stall oder grasen auf der Weide, die Kälber tummeln sich in ihren Boxen.

Hier und da flattert ein Huhn über den Hof oder pickt an einer alten Kartoffel. Nichts deutet bislang darauf hin, dass gut zehn der Rindviecher am Sonntag ihren großen Auftritt beim 37. Brüllmarkt in Jever haben werden.

„Das sieht man erst am Samstag, dann werden die Tiere nämlich gewaschen“, sagt Landwirt Heino Eilers. Dann würde sich auch erst entscheiden, welche Tiere (sechs bis sieben große und drei Kälber) mitkommen würden. Das sei auch immer etwas von der Tagesform abhängig. Eine Kuh wird aber auf jeden Fall mitkommen. „Unsere ?Frieda? ist auf jeden Fall gesetzt. Die kennt das alles schon.“ Eigentlich kennen alle Rindviecher auf dem Hof das Prozedere um den Brüllmarkt, warum es für die Vierbeiner auch keinen Stress bedeutet. Aber die braun-gecheckte Schönheit ist einfach ein richtiger Hingucker und muss mit.

In diesem Jahr ist Heino Eilers zum 25. Mal dabei. Seine Beteiligung hat sich eher durch Zufall ergeben. „Damals hat der Jungzüchterverein nach einem Landwirt gesucht, der sich beteiligt und ich habe mich dann gemeldet.“ Seit dem heißt es für Eilers und Ziegler am Samstag vor dem Brüllmarkt die Kühe waschen und sich am Sonntag mit zwei Anhängern und fünf bis sechs Ballen Heu um 9 Uhr auf den Weg nach Jever machen. Dort werden die Tiere dann noch mal gewaschen, „weil sie sich auf dem Hänger noch einmal einsauen. Das passiert auf der Rückfahrt komischerweise nicht“, lacht Eilers. Schon zum Auftrieb sind immer viele Menschen da. Gegen 9.30 Uhr sind Eilers und Ziegler meist schon mit allem durch und die Kühe sind angepflockt.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Donnerstag, 10. Oktober 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.