Wilhelmshaven

05.10.2019


Keine Sonderflächen für den Möbelmarkt


Die Investition soll eine nachgewiesene Versorgungslücke in Wilhelmshaven stopfen. Die CDU/WBV-Gruppe wirft der FDP Populismus vor.


 

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven - Der geplante Möbelmarkt-Komplex an der Hooksieler Landstraße wird nach derzeitiger Beschlusslage keine Sonderverkaufsflächen über 800 Quadratmeter hinaus erhalten. Darauf haben gestern der Sprecher der CDU/WBV-Gruppe im Rat der Stadt, Stephan Hellwig, Bürgermeisterin Ursula Glaser (beide CDU) und der Ratsvorsitzende Stefan Becker (WBV) hingewiesen.

Alle drei weisen die Darstellung der FDP/Freie Wähler-Gruppe vom Vortag als Populismus zurück, wonach allein diese Gruppe im Rat eine klare Linie zum Schutz des Einzelhandels in der Innenstadt und in den Versorgungszentren verfolge.

Zum Hintergrund: Der Rat hatte einen FDP/FW-Antrag abgelehnt, in dem die Verkaufsflächen für innenstadtrelevante Warensortimente wie Glas, Porzellan, Hausrat, Leuchten oder Heimtextilien für den Investor ohne Wenn und Aber auf maximal 800 Quadratmeter begrenzt werden sollte.

Die CDU/WBV-Gruppe hält dem ebenso wie die SPD-Fraktion im Rat entgegen, dass der entsprechende Antrag völlig überflüssig gewesen sei, da der Rat einvernehmlich die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes verabschiedet habe, das ohnehin die Begrenzung der Sonderflächen von Handelsgeschäften in dezentralen Lagen auf maximal 800 Quadratmeter vorsieht. Mit dieser Regelung soll der Handel in der Innenstadt ein Stück weit vor der Konkurrenz auf „der grünen Wiese“ geschützt werden.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 5. Oktober 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.