Friesland

11.09.2019


Der B 210-Buckel kommt immer wieder


Vor dem Wilhelmshavener Kreuz gilt wegen des Buckels seit längerer Zeit wieder Tempo 80. Wann wird das Tempolimit wieder aufgehoben?


Der Bundesstraßen-Buckel  beim Wilhelmshavener Kreuz ist wieder da. In diesem Jahr wird laut Landesbehörde keine Reparatur mehr erfolgen. Allerdings droht die Senkung auch immer wieder aufzutreten.     Foto: WZ-Bilddienst/   Lübbe

Der Bundesstraßen-Buckel beim Wilhelmshavener Kreuz ist wieder da. In diesem Jahr wird laut Landesbehörde keine Reparatur mehr erfolgen. Allerdings droht die Senkung auch immer wieder aufzutreten. Foto: WZ-Bilddienst/Lübbe

 

Von Malte Kirchner

Friesland - Wäre das Tempolimit mitten auf freier Strecke aus Sicht vieler Autofahrer nicht so ärgerlich, der Bundesstraßen-Buckel bei Ostiem hätte wahrscheinlich schon Kultstatus: Immer wieder sackt die Fernstraße beim Wilhelmshavener Kreuz stellenweise ab.

Lediglich dort, wo ein unterirdisches Betonbauwerk mit Versorgungsleitungen die Fahrbahn kreuzt, bleibt der Boden standhaft. Die Folge: Es bilden sich Bodenwellen, aufgrund derer die Autofahrer nicht mehr sicher Tempo 100 fahren können. Aktuell ist auf dem kurzen Abschnitt vor der Brücke schon seit Wochen wieder Tempo 80 angeordnet.

Bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich gelobt man Abhilfe zu schaffen. Allerdings nicht mehr in diesem Jahr, wie Leiter Frank Buchholz am Montag im Kreismobilitätsausschuss erklärte. Auch machte er wenig Hoffnung darauf, dass die Lösung für die „Schanze“ - wie er sie nennt - nachhaltig sein könnte. An der Stelle treffen mit einer alten Wurt und dem tiefengegründeten Bauwerk offenbar zwei Dinge zusammen, die schwer in Einklang zu bringen sind: „Das wird immer wieder kommen.“

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Eine Geduldsprobe bleibt auch der seit Jahrzehnten herbeigesehnte Radweg an der Landesstraße 807 zwischen Sengwarden und Sillenstede. Anne Bödecker (SPD) fragte hierzu im Ausschuss nach. Das Land hat die Gelder bereitgestellt und die Landesbehörde könnte im nächsten Jahr sofort loslegen, wäre da nicht eine seit Jahren anhängige Klage vor dem Verwaltungsgericht in Oldenburg. Im Juni hat zuletzt ein Ortstermin stattgefunden. Wie es weitergeht? Das weiß keiner, wie Thorsten Hinrichs vom Landkreis erklärte: „Das Verfahren zieht sich schon sehr lange hin. Eine Zeitschiene ist nicht absehbar.“ Nur soviel: Dieses Jahr wird es nichts mehr.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 11. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.