Friesland

10.09.2019


"Capri-Sonne" statt Urin beim Drogentest


Polizei und Zoll führten in Jever, Varel und Wilhelmshaven zeitgleich Alkohol- und Drogenkontrollen durch. Mehr als 100 Fahrer wurden von den Beamten kontrolliert.


Einsatz auf vier Pfoten: Die Spürhündin Exe  „schnüffelte“ gestern neben Polizeioberkommissar Peter Wärzner in Jever gleich in mehreren Autos nach Betäubungsmitteln.  WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Einsatz auf vier Pfoten: Die Spürhündin Exe "schnüffelte" am Montag neben Polizeioberkommissar Peter Wärzner in Jever gleich in mehreren Autos nach Betäubungsmitteln. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Lisa Dean

Jever/Varel/Wilhelmshaven - Da hatten die Beamten gleich morgens einen Treffer: Ein Mann hatte ein verbotenes Einhandmesser dabei und stand unter dem Einfluss von Amphetaminen, als er Auto fuhr - mit dabei: ein kleines Kind.

Nach einem freiwilligen Urintest ging es für den Mann zur Dienststelle zum Bluttest. Das Kleinkind wurde von Verwandten abgeholt. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland kontrollierte gestern in Jever, Varel und Wilhelmshaven in einer groß angelegten Aktion zu Betäubungsmitteln und Alkohol im Straßenverkehr. Zielgruppe waren vor allem jüngere Menschen. Unterstützt wurden sie bei der Kontrolle der mehr als 100 Autos von der Drogenkontrollgruppe, den Diensthundeführern aus Oldenburg und vom Hauptzollamt Wilhelmshaven.

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Insgesamt wurden bis zum frühen Nachmittag acht Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz entdeckt. Gegen die Personen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Außerdem kommen dann noch eine Ordnungswidrigkeitsanzeige mit 500 Euro und die Kosten für Transport und Blutentnahme dazu.

Ein Mann versuchte besonders gerissen zu sein und gab anstelle seines Urins einen mit „Capri-Sonne“ befüllten Test ab. Der Versuch misslang allerdings und die echte Probe zeigte, dass der Mann Cannabis konsumiert hatte.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 10. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.