Sport

09.09.2019


Bartosz Konitz führt den WHV zum Heimsieg


Die Jadestädter gewinnen das Spitzenspiel gegen den TuS Spenge verdient mit 30:28 Toren. Neben Bartosz Konitz war auch Kapitän Tobias Schwolow sechsmal für die Gastgeber erfolgreich.


In wichtigen Situationen zur Stelle: WHV-Rückraumspieler Bartosz Konitz (hier beim Torwurf) steuerte sechs Tore zum hart erkämpften 30:28-Heimerfolg der Jadestädter im Spitzenspiel gegen den TuS Spenge bei.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

In wichtigen Situationen zur Stelle: WHV-Rückraumspieler Bartosz Konitz (hier beim Torwurf) steuerte sechs Tore zum hart erkämpften 30:28-Heimerfolg der Jadestädter im Spitzenspiel gegen den TuS Spenge bei. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Carsten Conrads

Wilhelmshaven - Spätestens jetzt sollte jeder begriffen haben, dass auch in der 3. Liga richtig guter Handball gespielt wird. Und, dass die Gegner des Wilhelmshavener HV nichts unversucht lassen, um dem Topfavoriten auf dem Weg zurück in die 2.

Bundesliga ein Bein zu stellen.

 

Fotogalerie: Mehr Bilder vom dritten Sieg der Saison.

 

Dies galt auch für den TuS Spenge, der dem WHV am Samstag alles abverlangte, sich aber am Ende der umkämpften Auseinandersetzung in der Nordfrost-Arena knapp mit 30:28 (13:13) Toren geschlagen geben musste. Zwar stachen erneut längst nicht alle Asse auf Seiten der Gastgeber, aber: Trainer Christian Köhrmann konnte sich im Spitzenspiel des dritten Spieltags auf seine Routiniers verlassen.

Allen voran Bartosz Konitz, der seine Lethargie aus den ersten beiden Partien abgeschüttelt hatte und sein Team mit einer Topleistung (speziell in der zweiten Halbzeit) zum Sieg führte. Spielfreudig, beweglich und mit viel Zug zum Tor hielt der 34-Jährige sein Team auf Kurs und war am Ende mit sechs Treffern auch der beste Feldtorschütze seines Teams.

„Bartosz war heute unsere Lebensversicherung“, sagte der ebenfalls starke Sebastian Maas mit Blick auf seinen Teamkollegen. „Er hat die nötige Ruhe bewiesen und im richtigen Moment die Tore gemacht.“ Dies galt übrigens auch für Maas selbst und für Evgeny Vorontsov auf der anderen Außenbahn: Beide waren je fünfmal erfolgreich und leisteten sich darüber hinaus kaum einen Fehler.

Dennoch übten die beiden WHV-Urgesteine auch Kritik: „Es kann nicht sein, dass wir uns immer wieder selbst im Weg stehen und uns das Leben damit unnötig schwer machen“, sagte Maas. Und Vorontsov ergänzte: „Wir haben gute Phase und dann immer wieder Situationen, wo gar nichts funktioniert. Warum? Keine Ahnung. Mal liegt es am Gegner, wenn er uns vor neue Aufgaben stellt - viel häufiger aber sind wir selbst schuld.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 9. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.