Sport

14.08.2019


Eine echte Exotin auf dem Spielfeld


Mit einem Sieg gegen Spaden/Oldenburg am Wochenende können Grewe und Co. den Landesliga-Titel unter Dach und Fach bringen. Was sie an der Sportart fasziniert.


Franziska Grewe steht mit der SG Wilhelmshaven/Aurich vor der Meisterschaft in der Landesliga.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Franziska Grewe steht mit der SG Wilhelmshaven/Aurich vor der Meisterschaft in der Landesliga. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Dennis Sandhorst

Wilhelmshaven - In den USA füllen die Stars der nationalen Liga MLB große Stadien. In Europa - und somit auch in Deutschland - bleibt Baseball nur die Rolle als absolute Randsportart. „Das hängt wohl schlicht mir der Tradition von Baseball in den USA zusammen, das ist dort wie bei uns im Fußball“, erklärt Franziska Grewe, Spielerin der SG Wilhelmshaven Waves/Aurich Pirates.

Mit ihrem Team spielt die 23-Jährige in der Landesliga - der unteren von zwei Ligen im Niedersächsischen Verband. Das könnte sich jedoch schon bald ändern, wenn die SG am Samstag im heimischen Sportpark an der Freiligrathstraße um den Meistertitel in der Landesliga spielt. Mit einem Sieg über die SG Spaden/Oldenburg wären die Gastgeber bereits drei Spieltage vor dem Ende der Spielzeit nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Selbst wenn es eine Niederlage geben sollte, hätten die Waves danach noch Chancen, in den restlichen Spielen den Aufstieg klarzumachen. Ein Ruhepolster, dass die SG auf keinen Fall strapazieren möchte. „Wir sind gut aufgestellt“, gibt sich Franziska Grewe selbstbewusst. „Sollten wir Meister werden, haben wir die Möglichkeit in die Verbandsliga aufzusteigen. So wie es jetzt aussieht, würden wir uns dieser Herausforderung auch stellen.“

Dass die Zukunftsaussichten für die Baseballer aus der Jadestadt wieder rosiger sind, ist vor allem der Spielgemeinschaft mit Aurich zu verdanken. „Da uns einige Studenten verlassen haben, war das die ideale Gelegenheit für uns“, erinnert sich die 23-Jährige. Der Zusammenschluss besteht seit der letzten Saison. Der Erfolg stellte sich jedoch erst zu dieser Spielzeit ein. „Bevor wir mit den Aurichern wieder in den offiziellen Spielbetrieb eingestiegen sind, haben wir vier Jahre in einer Liga gespielt, die wir selber organisiert haben. Da waren wir die Belastungen der langen Innings eines regulären Spiels nicht mehr gewohnt.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 14. August 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.