Wilhelmshaven

10.08.2019


Südzentrale: Kauft die Stadt das Grundstück?


Ob die Eigentümer überhaupt bereit sind, ihr Grundstück zu verkaufen, ist unklar. Einies scheint aber sicher: Bei ihren eigenen Vorhaben hakt es gewaltig. Ein Gutachten über den Verkehrswert wurde in Auftrag gegeben.


Ein Schandfleck :  Schuttreste auf dem Gelände der ehemaligen Südzentrale.    WZ-Foto:    Lübbe

Ein Schandfleck : Schuttreste auf dem Gelände der ehemaligen Südzentrale. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven - Was wird aus den Trümmerhaufen auf dem Gelände der ehemaligen Südzentrale an der Kaiser-Wilhelm-Brücke? Eigentlich hatte der Eigentümer sich gegenüber dem Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg verpflichtet, die Schuttreste bis Ende Mai zu beseitigen und fachgerecvht entsorgen zu lassen.

Ein Zwangsgeld - dem Vernehmen nach sollen es gerade mal 5000 Euro sein - wurde angedroht.

Getan hat sich seither kaum etwas Sichtbares - sehr zum Verdruss von Anwohnern und Auswärtigen. Zumal die Trümmerhaufen auf dem rund 15.000 Quadratmeter großen Gelände die Sicht auf beispielweise den Südstrand oder das Deutsche Marinemuseum verschandeln.

Nun hat die Bauverwaltung der Stadt ein Verkehrswertgutachten beim Gutachterausschuss in Auftrag gegeben, wie Stadtbaurat Oliver Leinert auf WZ-Anfrage bestätigte. Dem Eigentümer, der BGI Unternehmens- und Immobilienbeteiligungs GmbH aus Ibbenbüren, sei signalisiert worden, dass die Stadt an einem Rückkauf der Flächen interessiert sein könnte - nach WZ-Informationen für rund 400.000 Euro im jetzigen desolaten Zustand, mit einem fertigen Bebauungsplan (derzeit gibt es dort keinen) ist wohl eine Summe jenseits von einer Million Euro denkbar. Die Ibbenbürener Eigentümer waren zu einer Stellungnahme nicht zu erreichen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 10. August 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.