Wilhelmshaven

09.08.2019


Vorstoß der Hafenwirtschaft: Neue Brücke würde den Südstrand entlasten


Die Ergebnisse einer Verkehrszählung könnte den Bedarf untermauern. Wie das Millionen-Projekt finanziert werden soll, ist noch unklar.


Die Bauleitplanung der Stadt sieht unverändert die  Trasse für den  Bau der „Hafentorbrücke“ (unten im Bild) vor.    Foto:    Bauer/Repro: WZ

Die Bauleitplanung der Stadt sieht unverändert die Trasse für den Bau der "Hafentorbrücke" (unten im Bild) vor. Grafik: Bauer/Repro: WZ

 

Wilhelmshaven/ga - Lange ist es ruhig gewesen um das Projekt „Hafentorbrücke“. Jetzt greift die Hafenwirtschaft das zuletzt vor gut zehn Jahren konkret diskutierte Infrastrukturprojekt wieder auf. Mit Blick auf die wirtschaftliche und touristische Entwicklung im inneren Hafen und auf der Schleuseninsel regt John H.

Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung (WHV), an, die „alten Überlegungen erneut aufzugreifen eine Hafentorbrücke zu bauen“.

Die maritime Wirtschaft und der touristische Bereich am inneren Hafen entwickle sich überaus positiv. Als Beispiel nennt die WHV die Hotelbebauung auf der Schleuseninsel und die Erweiterung des Deutschen Marinemuseums. „100 Hotelzimmer und 40 Appartements in dem neuen Hotel und ein vergrößertes Marinemuseum mit einem noch interessanten Angebot an Informationen werden zu einem erheblich erhöhten Fahrzeug- und Besucherverkehr führen - und das zusätzlich zu der schon jetzt hohen Frequentierung in dem Bereich“, so Niemann.

Ziel müsse eine bessere verkehrstechnische Anbindung der Schleuseninsel an die Innenstadt sein. Eine Hafentorbrücke als Verbindung von der Schleusenstraße über die Straße Zum neuen Hafentor zur Jachmannstraße/Osttangente würde auch die überörtliche Anbindung des südöstlichen Stadtgebietes verbessern, Schwerlastverkehre verlagern und den Südstrand, die Schleusenstraße sowie auch die Kaiser-Wilhelm-Brücke entlasten.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 9. August 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.