Wilhelmshaven

08.08.2019


Appetit auf eine letzte Currywurst


Von der Palliativstation in Oldenburg zu "Curry Mecky" nach Wilhelmshaven. Dieser Wunsch eines Patienten erfüllte sich durch den Verein "Lebenswunsch".


Ließ sich noch einmal eine seiner geliebten Currywürste im Gewerbegebiet Groß Belt schmecken: Alfred Görlich mit einer Frau vom DRK-Kreis verband  Wesermarsch.    Foto:    Lebenswunsch/p

Ließ sich noch einmal eine seiner geliebten Currywürste im Gewerbegebiet Groß Belt schmecken: Alfred Görlich mit einer Frau vom DRK-Kreis verband Wesermarsch. Foto: Lebenswunsch/p

 

Wilhelmshaven/mm - Fein gestellt war Alfred Görlich (62), als sich die Tür in seinem Zimmer öffnete und Mark Castens vom Verein Lebenswunsch aus der Wesermarsch als „Wunscherfüller“ das Zimmer auf der Palliativstation des Klinikum Oldenburg betrat.

Der 62-Jährige gebürtige Schortenser liegt seit Wochen in Kliniken und wird liebevoll in Oldenburg begleitet. Schon sehr bald wird er in das Vareler „Hospiz am Wattenmeer“ umziehen und die letzten Tage seines Lebens weiterhin genießen.

Als Schlosser und Schweißer war der Mann zuletzt beruflich in Wilhelmshaven tätig und wurde durch eine schwere Erkrankung aus der Berufswelt herausgerissen. Erst vor kurzem verlor er einen Bruder und verblieb als einziger seiner Familie. Doch der Schortenser hat seine Lebensfreude nicht verloren und plant seine verbleibende Zeit genau.

Die Krankenschwestern auf der Oldenburger Palliativstation erfuhren von seinem Wunsch, noch einmal nach Schortens zu wollen und wandten sich tags zuvor an den Verein Lebenswunsch, der sich rein ehrenamtlich auf den Weg macht, letzte Wünsche von Sterbenskranken zu erfüllen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 8. August 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.