Wilhelmshaven

17.07.2019


Bald mehr Geld für die Besatzungen


Die Regierung will die Besoldung für die Soldaten anpassen. Seefahrer werden unter anderem von höheren Stellenzulagen profitieren. Der Bundeswehrverband will mehr erreichen.


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Die Zulage für Schiffsbesatzungen (hier Soldaten der Fregatte „Augsburg“) soll erhöht werden. Wohl ab dem kommenden Jahr gibt es dann laut Gesetzentwurf 350 Euro brutto monatlich mehr   für die Seefahrer - plus eine pauschale Zulage für besondere zeitliche Belastungen in Höhe von 86 Euro brutto am Tag.   WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Die Zulage für Schiffsbesatzungen (hier Soldaten der Fregatte "Augsburg" soll erhöht werden. Wohl ab dem kommenden Jahr gibt es dann laut Gesetzentwurf 350 Euro brutto monatlich mehr für die Seefahrer - plus eine pauschale Zulage für besondere zeitliche Belastungen in Höhe von 86 Euro brutto am Tag. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Michael Halama
Wilhelmshaven/Berlin - Gute Nachricht für die Besatzungen der Schiffe und Boote der Marine: Ab 2020 sollen sie mehr Geld bekommen. Ubootfahrer sollen künftig eine Zulage in Höhe von 700 Euro im Monat erhalten, Schiffsbesatzungen 350 Euro.

Außerdem soll es für Soldaten, die wegen ihres Dienstes zeitweise von der Soldatenarbeitszeitverordnung ausgenommen sind - zum Beispiel auf längeren Seefahrten oder bei einsatzvorbereitenden Übungen - künftig eine pauschale Vergütung für besondere zeitliche Belastungen („Ausnahmetatbestandszuschlag“) geben, die pauschal 86 Euro brutto am Tag betragen soll. Eine weitere Verbesserung betrifft den Auslandsverwendungszuschlag. Er soll gemäß Gesetzentwurf in allen Stufen deutlich erhöht werden; die Steigerungen sollen nach derzeitigem Stand zwischen 27 Prozent und 47 Prozent betragen.

„Ein Schritt in die richtige Richtung.“ Neugierig auf die Ausgestaltung im Detail ist Flottillenadmiral Ralf Kuchler, Kommandeur der Einsatzflottille 2: „Mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung muss die Besoldungsstruktur so aufgestellt werden, dass Seefahrt an Attraktivität gewinnt. Die geplante Pauschale hilft uns auf jeden Fall beim Abbau der Bürokratie, weil sie den administrativen Aufwand verringern wird.“

Anfang Juli hat das Kabinett in Berlin das Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz (BesStMG) auf den Weg gebracht (die WZ berichtete). Damit setzt die Regierung nun einen wichtigen Aspekt um, den sie im Koalitionsvertrag noch für 2018 angekündigt hatte. Nämlich die dienstlichen, sozialen und finanziellen Rahmenbedingungen für die Bundeswehr und ihre Angehörigen zu verbessern.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 17. Juli 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.