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Wilhelmshaven

16.07.2019


Wie aus einem Traumwagen ein Alptraum wurde


Einen BMW M3 zu fahren, ist nicht ganz billig. Ein Wilhelmshavener hat lange darauf gespart, sich diesen Wunsch zu erfüllen, doch nun wird es richtig teuer.


Der BMW M3 ist das Traum-Auto von Falk M., hat sich aber zu einem Alptraum entwickelt. Foto: Falk M./p

Der BMW M3 ist das Traum-Auto von Falk M., hat sich aber zu einem Alptraum entwickelt. Foto: Falk M./p

 

Von Lutz Rector
Wilhelmshaven - Seit einem Monat geht Falk M. durch ein Wechselbad der Gefühle. Vor zwei Jahren erfüllte sich der Wilhelmshavener Autonarr einen Traum und schaffte sich einen BMW M3 an. Der aber wurde ihm Mitte Juni gestohlen - aus einer verschlossenen Halle.

Knapp zwei Wochen später der Hoffnungsschimmer: Der M3 tauchte wieder auf. Das allerdings wörtlich, denn er wurde aus der Maade geborgen. Ein wirtschaftlicher Totalschaden, den Falk M. nun wohl auch noch ganz alleine zu tragen hat.

Für Falk M. steht außer Frage, dass bei dem Autodiebstahl Profis am Werk waren. Die Fahrzeughalle war verschlossen und videoüberwacht, trotzdem gelang es den Tätern - die Aufzeichnung lässt auf mindestens zwei schließen - den M3 zu stehlen, zwei weitere Coupés, die dort untergebracht waren, zu beschädigen und unerkannt zu entkommen. „Die Videokamera, die meinem Auto am nächsten war, funktionierte leider nicht“, sagt der Geschädigte. Die anderen Aufnahmen zeigten die mit weißen Schutzanzügen bekleideten Täter nur ungenau. Eine Identifizierung sei vermutlich nicht möglich.

M. ist überzeugt, dass es den Dieben ursprünglich gar nicht um das ganze Fahrzeug, sondern nur um ausgesuchte Teile ging. „An meinem, aber auch an den beiden anderen Autos, wurde zunächst nur einiges abgebaut. Das ist auf den Videos zu erkennen.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 16. Juli 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.