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Wilhelmshaven

15.07.2019


Zu viele Feuerwerke erhitzen die Gemüter


Der BUND appelliert an das Verantwortungsbewusstsein von Stadt und Bürgern gegenüber dem Weltnaturerbe. Die WTF hat außerdem bereits mehrere schöne Alternativen angeboten.


 

Von Kristin Hilbinger

Wilhelmshaven - „Mir reicht es jetzt!“ Mit diesem Satz beendet Edwin Hildebrandt einen Leserbrief, den er der „Wilhelmshavener Zeitung“ geschrieben hat. Er lebt in der Rheinstraße und ärgert sich über die - so nimmt er es zumindest wahr - steigende Zahl von Feuerwerken in unmittelbarer Nähe zu seiner Wohnung aber auch zum Weltnaturerbe Wattenmeer.

Er sei nicht länger bereit, den „inzwischen schon fast wöchentlichen nächtlichen Lärmterror durch Feuerwerksgeballer“ hinzunehmen.

Früher sei ein Feuerwerk etwas Besonders gewesen, zum Wochenende an der Jade oder zu Silvester. Heute dürfe scheinbar jeder Feuerwerke abbrennen, wie es ihm gerade gefalle, schreibt der Wilhelmshavener.

Dem ist jedoch nicht so, wie aus einer Stellungnahme der Stadt Wilhelmshaven hervorgeht. Immissionsschutzrechtlich müssten Feuerwerke zwar nicht bei der Stadt genehmigt werden. Wohl aber sei es Laien vom 2. Januar bis zum 30. Dezember - also immer außer Silvester und Neujahr - verboten, Feuerwerkskörper zu zünden. Das dürfen nur Inhaber eines entsprechenden Erlaubnis- oder Befähigungsscheins. Sie sind demnach außerdem verpflichtet, ein geplantes Feuerwerk zwei Wochen im Vorfeld anzukündigen.

Dennoch gehört heute für viele Menschen ein Feuerwerk zum Beispiel zu einer privaten Hochzeitsfeier dazu.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 15. Juli 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.