Wilhelmshaven

10.07.2019


Jeder Fünfte in Wilhelmshaven bezieht Hartz IV


Laut der Studie weist die Stadt eine Hartz-IV-Quote von 20,1 Prozent aus. Spitzenreiter ist Gelsenkirchen mit 24,7 Prozent an der Bevölkerung im Alter bis zu 65 Jahren.


Foto: DPA

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Wilhelmshaven/Gütersloh/dpa - Trotz der guten Konjunktur in den vergangenen Jahren hat sich die Kluft zwischen armen und reichen Städten in Deutschland einer Studie zufolge vergrößert. Hohe Schuldenberge bei steigenden Kosten für Hartz-IV-Empfänger und hohe Haushaltsdefizite setzen schwache Kommunen unter Druck, wie aus einer gestern publizierten Studie der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht.

Die ohnehin schon starken Kommunen profitieren hingegen kräftig von der Wirtschaftslage. (...)

Zu den ärmsten gehören fünf Ruhrpott-Städte, darunter Gelsenkirchen - dort bezieht fast jeder Vierte Hartz IV (24,7 Prozent). Es geht um Menschen von 0 bis 65 Jahren; Rentner bekommen aus einem anderen Finanztopf Hilfen, der nicht von den Kommunen getragen wird. Nach Essen (20,2 Prozent) kommt Wilhelmshaven mit 20,1 Prozent auf Platz 3.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 10. Juli 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.