Friesland

06.07.2019


Studenten gestalten Ausstellung zur Sturmflut: Eine Nacht, die Zerstörung brachte


Zeitzeugen berichten in der Ausstellung von ihren Erlebnissen. Auch heute noch kann es eine solche Sturmflut geben.


Organisierten die Ausstellung (gr. Bild, v.li.): Prof. Michael Klafft, Sam Bühren, Rasmus Meyer, Haroon Ahmed, Julia Schöneich und Luisa Wolter. Kleines Bild: Die Sturmflut im Februar 1962 zerstörte die Deiche und verwüstete ganze Häuser.  WZ-Foto:    Dean

Organisierten die Ausstellung (gr. Bild, v.li.): Prof. Michael Klafft, Sam Bühren, Rasmus Meyer, Haroon Ahmed, Julia Schöneich und Luisa Wolter. Kleines Bild: Die Sturmflut im Februar 1962 zerstörte die Deiche und verwüstete ganze Häuser. WZ-Foto: Dean

 

Von Lisa Dean
Dangast - Stiefel, einen dicken Pulli oder doch eher den Laptop und die Flipflops? Was sollte eher im Falle einer Sturmflut eingepackt werden?

Diese Frage wird in der Ausstellung „Sturmflut 1962: Die Nacht in der das Wasser kam“ auch an die Besucher gestellt.

Zehn Studenten der Jade Hochschule haben die Ausstellung im Nationalparkhaus Dangast in einem Medienprojekt ihres Studiengangs Medienwirtschaft und Journalismus organisiert. Unterstützt wurden sie dabei von ihrem Dozenten an der Jade Hochschule Prof. Dr. Michael Klafft der sich vor allem mit dem Katastrophenschutz und Frühwarn- sowie Alarmierungssystemen beschäftigt.

Die Ausstellung berichtet von den Augenblicken als die Flut am 16. Februar 1962 kam und die Deiche brachen, ihren Folgen, der Zerstörung und dem Wiederaufbau. Ein fiktives Ich führt durch die Ausstellung und lässt die Eindrücken der Menschen damals wieder aufleben. Basis dafür waren die Berichte von Zeitzeugen. Zwei von ihnen haben Eingang in kurze Filme gefunden, die im Acht-Minuten-Takt noch bis Sonntag in der Ausstellung gezeigt werden. „Wir möchten dadurch näher bringen, dass es sich um reale Menschen handelt“, sagt Student Haroon Ahmed.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 6. Juli 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.