Sport

15.06.2019


Interview mit WHV-Manager Dieter Koopmann: "Freue mich auf Primoz Prost"


Ärmel hochkrempeln und angreifen heißt die Devise beim Wilhelmshavener HV. Ziel des Vereins ist der direkte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.


„Der WHV gehört in die 2. Bundesliga“, sagte Manager Dieter Koopmann direkt nach dem Saisonfinale.    Foto:    Altmann

"Der WHV gehört in die 2. Bundesliga", sagte Manager Dieter Koopmann direkt nach dem Saisonfinale. Foto: Altmann

 

Von Carsten Conrads

WZ: Dieter Koopmann, Sie haben den Verein bis in die 1. Bundesliga geführt - nun der bittere Abstieg in die 3. Liga. Wie groß ist die Enttäuschung?

Dieter Koopmann (WHV-Manager): Schon groß.

Auch wenn ich schon viele schwierige Situationen mit dem WHV erlebt habe, geht so eine Saison nicht spurlos an mir vorbei. Der Abstiegskampf und das ständige Auf und Ab kosten nicht nur die Spieler viel Kraft, sondern auch mich und die Mitarbeiter im Umfeld.

WZ: Nach der Saison ist vor der Saison. Trotz des Abstiegs ist von Tristesse keine Spur beim WHV... Koopmann: Und genau so muss es auch sein. Wir können jetzt noch tage- oder wochenlang diskutieren und uns weinend in den Armen liegen, weil wir abgestiegen sind. Oder aber, wir krempeln gemeinsam die Ärmel hoch und greifen wieder richtig an. Wir haben uns dann für die zweite Variante entschieden.

WZ: Mal abgesehen davon, dass die Mannschaft zu wenig Punkte geholt hat: Welche Lehren ziehen Sie aus der Saison?

Koopmann: Dass uns an entscheidenden Stellen die Qualität im Kader gefehlt hat - vor allem in der Breite. Jan Josef sollte die Mannschaft führen, hat aber verletzungsbedingt nie bei uns Fuß fassen können. Dann noch der Weggang von Lukas Kalafut, der ebenfalls eine Lücke hinterlassen hat. Beides konnte die Mannschaft in der Hinrunde leider nicht kompensieren. 

WZ: Im Winter wurde dann personell nachgebessert - für viele überraschend auch auf der Torhüterposition. </frage><antwort><name>Koopmann</name>Wer unsere Spiele gesehen hat, den konnte die Verpflichtung von Angelo Grunz nicht wirklich überraschen. Klar hatten wir in Sachen Abwehr Luft nach oben - deshalb haben wir Miladin Kozlina geholt. Aber wir hatten in vielen und vor allem in entscheidenden Spielen einfach auch zu wenige Paraden. Mit Grunz kam wieder deutlich mehr Leben in die Bude.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 15. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.