Friesland

14.06.2019


Runder Tisch: Was die Gemeinde mit dem Biotop in Neustadtgödens vor hat


Der frühere Sportplatz soll für Pflanzen und Tiere noch attraktiver gestaltet werden. Dabei sollen die Bürger mit einbezogen werden. Einige sind der Einladung gefolgt.


Die Teilnehmer des Runden Tisches zum gepaknten neuen Biotop in Neustadtgödens.      Foto:    Karasch

Die Teilnehmer des Runden Tisches zum gepaknten neuen Biotop in Neustadtgödens. Foto: Karasch

 

Neustadtgödens/Sande/kar - Die Tische im Rathaus Sande standen zwar in Reihen, dennoch ergab sich beim runden Tisch über das zu entwickelnde Biotop in Neustadtgödens ein angeregtes Gespräch. Die gut einen Hektar große frühere Sportplatzfläche nahe der Bundesstraße 436 ist Gemeindeland.

Sie wurde ausgewählt, um sie für Pflanzen und Tiere noch attraktiver zu gestalten. Dabei soll nichts von oben entschieden, sondern die Bürger einbezogen werden, betonte Bürgermeister Stephan Eiklenborg. Rund 20 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Zunächst stellte Ina Rosemeyer, Leiterin des Regionalen Umweltzentrums (RUZ) Schortens, das Ergebnis einer Begehung Ende April dar. Die Idee, ein Biotop auszuwählen, habe die Umweltstiftung Weser-Ems aufgebracht. Zwei Flächen seien dank Obstgehölzen bereits sehr gut für Insekten. Der Weg werde von Landwirt Arno Rickels regelmäßig gemäht. Das angrenzende Weideland werde er, wie in den 13 Jahren zuvor, weiterhin als solches nutzen. Er sagte, solange er den Weg dahin befahren könne, stehe dem Biotop nichts im Wege.

Eine weitere Fläche sei, so Ina Rosemeyer weiter, als Puffer zur landwirtschaftlichen Fläche mit Weide, Hasel und Wildkirsche bewachsen. Die Artenzusammensetzung sei gut. Auf Fläche fünf könne eine mehrjährige Blühfläche im Sinne der Bienengemeinde Sande angelegt werden. Sorge bereite der japanische Staudenknöterich in Fläche sechs. Ihn müsse man wohl durch das mehrjährige Abdecken mittels Plane absterben lassen. In Fläche sieben müssten alte Balken und Metallteile entfernt werden. Das Hartriegelgebüsch sei ein gutes Tierversteck. Heimische Gehölze sollten dazu gepflanzt und eine Wasserfläche angelegt werden.

 

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 14. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.