Sport

11.06.2019


Letztes Spiel in der 2. Bundesliga: Fabrice Lehmann sorgt für Happy End


Aus schlechtem Winkel trifft Lehmann fünf Sekunden vor dem Abpfiff für den Wilhelmshavener HV zum Sieg gegen die HSG Nordhorn-Lingen. Bester Akteur der Jadestädter war aber Kreisläufer Duncan Postel - nicht nur wegen seiner sechs Tore.


Immer in Bewegung und nicht zu halten: Überragender Mann im WHV-Trikot war Kreisläufer Duncan Postel (hier beim Wurf) - und das nicht nur wegen seiner sechs Tore.    Foto:    Altmann

Immer in Bewegung und nicht zu halten: Überragender Mann im WHV-Trikot war Kreisläufer Duncan Postel (hier beim Wurf) - und das nicht nur wegen seiner sechs Tore. Foto: Altmann

 

Von Carsten Conrads

Wilhelmshaven - Happy End mit bitterem Beigeschmack: Mit einem spektakulären 31:30 (18:14)-Heimerfolg über die HSG Nordhorn-Lingen haben sich die Handballer des Wilhelmshavener HV nicht nur von ihren Fans verabschiedet, sondern (vorerst) auch aus der 2.

Bundesliga. Nach vier Jahren im Unterhaus müssen die Jadestädter nun den Gang in die 3. Liga antreten, zum durchaus möglichen Klassenerhalt fehlt den „Köhrmännern“ nach 38 Spieltagen nur ein einziger Punkt.

Gäbe es ein Drehbuch für das Saisonfinale, hätte es der Autor besser nicht schreiben können: Kurz vor Ablauf der umkämpften und schweißtreibenden 60 Derby-Minuten landet der Ball bei Rechtsaußen Fabrice Lehmann. Der Winkel alles andere als gut, fasst sich Lehmann ein Herz, springt in den Kreis und rollt den Ball (wie nur ein Linkshänder es kann) über den Kopf des Nordhorner Keepers Bart Ravensbergen mitten hinein in die Maschen. Ausgerechnet Lehmann könnte man jetzt sagen, denn der 29-Jährige ist einer von sieben Spielern, der die Jadestädter in diesem Sommer verlässt.

Danach ist Schluss und die Gastgeber bejubeln einen unter dem Strich verdienten 31:30-Erfolg über den künftigen Erstligisten, der keineswegs schon vorzeitig im Feier-Modus unterwegs war, sondern sich ebenfalls mit einem Sieg von den rund 400 mitgereisten Nordhorner Fans verabschieden wollte und in der Arena alles in die Waagschale warf.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 11. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.