Wilhelmshaven

06.06.2019


Umweltausschuss lehnt Tourismuskonzept ab: Zwischen Aufmacher und Anhängsel


Der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Brandschutz war gestern gerade eben beschlussfähig. So reichten zur Ablehnung des Tourismuskonzeptes bereits zwei Nein-Stimmen.


Das Lichtermeer am Südstrand lockt alljährlich Tausende Besucher an .  WZ-Foto:    Lübbe

Das Lichtermeer am Südstrand lockt alljährlich Tausende Besucher an. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Lutz Rector

Wilhelmshaven - Der Sitzungssaal in der Jade-Hochschule, in dem der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Brandschutz gestern tagte, war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Doch unter den vielen Teilnehmer waren gerade einmal fünf stimmberechtigte Mitglieder.

Das reichte knapp für die Beschlussfähigkeit. Dabei standen wichtige Themen auf der Tagesordnung, etwa das lange diskutierte Tourismuskonzept. Das fiel dann auch prompt durch - mit dem denkbar knappsten Ergebnis überhaupt: zwei Nein- und zwei Ja-Stimmen bei einer Enthaltung. Es griff der Grundsatz, keine Zustimmung bedeutet Ablehnung!

Gemeinsam mit seiner Kollegin Christina Janz hatte Michael Diers, Geschäftsführer der Wilhelmshaven Touristik und Freizeit (WTF), zunächst noch einmal die grundsätzliche Ausrichtung des Konzeptes erläutert. Das rund 200-seitige Papier sei ein „Grundkonzept, um mehr Menschen nach Wilhelmshaven zu locken“. Die dazugehörigen Ideen seien unter Beteiligung vieler auf zwei Zukunftswerkstätten erarbeitet worden. „Es handelt sich natürlich nicht um ein starres Konzept, weil es immer wieder neue Entwicklungen und Themen geben wird, die aufgegriffen werden müssen“, betonte Diers. Diese Feststellung sei ihm besonders wichtig, denn „ich habe zunehmend das Gefühl, dass zu oft nicht miteinander, sondern gegeneinander gearbeitet wird. Wir können nicht jedes Thema detailliert aufnehmen, auch wenn es vielleicht gerade in der politischen Diskussion steht, wie etwa das Freibad Nord.“ Das Tourismuskonzept solle vielmehr einen Rahmen sein, der aber nichts ausschließe.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 6. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.