Friesland

21.05.2019


Überregionale Einbruchsserie aufgeklärt: Wem gehören die gestohlenen Schmuckstücke?


Erfolg der Polizei gegen Einbrecherbande. Die Taten stehen wohl in Zusammenhang mit Drogenhandel


Die Polizei sucht die Besitzer dieser und weiterer Schmuckstücke (Bilder unter dem Link zu finden).   Foto: Polizei

Zu dem Diebesgut zählen auch zahlreiche Langwaffen. Foto: Polizei

Die Polizei sucht die Besitzer dieser und weiterer Schmuckstücke (Bilder unter dem Link zu finden). Foto: Polizei

 

Friesland/Wilhelmshaven/Aurich/mk - Die Polizeiinspektionen Aurich/Wittmund und Wilhelmshaven/Friesland haben in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Aurich eine Einbruchserie im Raum Wilhelmshaven, Friesland und Ostfriesland aufgeklärt.

Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe hat im April in Friesland mit Spezialkräften bei Durchsuchungen mutmaßliche Täter festgenommen sowie umfangreiches Diebesgut und Betäubungsmittel beschlagnahmt.

Die Ermittlungsgruppe war im Dezember 2018 gegründet worden, um zahlreiche Wohnungseinbrüche aufzuklären. Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich auch Anhaltspunkte für Betäubungsmitteldelikte. Die Ermittler konnten bei der Festnahme von zwei Tätern mehr als zwei Kilo Marihuana beschlagnahmen. Gegen die Täter erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich Haftbefehl. Die beiden Männer im Alter von 24 und 40 Jahren befinden sich seither in Untersuchungshaft. Gegen weitere Personen dieser Tätergruppe wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem hochwertiger Schmuck, Bargeld, aufgebrochene Tresore und elektronische Geräte beschlagnahmt. Als besonderer Erfolg ist das Auffinden von insgesamt neun Langwaffen und mehr als 1200 Schuss Munition zu werten. Die Waffen, die Munition und der Schmuck stammen aus zahlreichen Einbrüchen, die die Tätergruppe im vergangenen Oktober und November unter anderem in Friedeburg, Zetel, Sande und Bockhorn verübt hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Tätergruppe neben den Einbrüchen auch umfangreichen Handel mit Betäubungsmitteln getrieben hat.

Nicht alle Schmuckstücke konnten bislang möglichen Einbrüchen zugeordnet werden. Viele von ihnen weisen individuelle Merkmale auf. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung, um das Diebesgut den Besitzern zuordnen und weitere Straftaten aufklären zu können. Im Internet können die Bilder eingesehen werden (siehe Link unten). Wer Hinweise zur Aufklärung weiterer Straftaten geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund (Tel. 04941 / 606-215) oder der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland (Tel. 04421 / 942-0) zu melden.

 


Weitere Bilder der bislang nicht zugeordneten Schmuckstücke hat die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund auf einer Website veröffentlicht.