Wilhelmshaven

15.05.2019


Mit Rückenschmerzen geht es oft los


Die Barmer stellt den Arztreport 2019 vor. Über 1200 Menschen in Wilhelmshaven leiden unter Reizdarm. Zahlreiche Betroffene scheuen aus Scham den Gang zum Arzt.


DPA-Foto: Burgi

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Von Maik Michalski

Wilhelmshaven/Friesland - Durchfall, Krämpfe, Verstopfung und Rückenschmerzen: Das sind alles Symptome für die Diagnose Reizdarm. In Wilhelmshaven sind mehr als 1200 Menschen davon betroffen, in Friesland sind es rund 1150.

Das geht aus dem Arztreport 2019 hervor, den die Barmer gestern vorstellte.

Die Dunkelziffer ist noch viel höher. „Erhebungen gehen von rund 16 Prozent der Bevölkerung aus. Viele Betroffene gehen aus Scham nicht zum Arzt - passiert dies über einen längeren Zeitraum, kann dies als Folge zu chronischen Verdauungsproblemen führen“, sagt Detlef Kasig, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Wilhelmshaven und Friesland.

Das Thema müsse aus der Tabuzone geholt werden. Die Diagnose Reizdarm habe seit dem Jahr 2005 um 30 Prozent zugenommen. Und keineswegs betreffe diese Krankheit nur Ältere. „In der Altersgruppe zwischen 23 und 27 Jahren hat die Anzahl der Betroffenen sogar um 70 Prozent zugenommen“, so Landespressesprecher Michael Erdmann.

Bei der Behandlung des Reizdarmsyndroms sei es besonders wichtig, den ganzheitlichen Blick auf Körper und Geist zu richten.

„Es ist Zeit, viel enger mit Schmerztherapeuten und Ernährungsexperten zusammenzuarbeiten“, so Kasig.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 15. Mai 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.